1. www.hallo24.de
  2. >
  3. Region
  4. >
  5. Paderborn: Schon ein Hund tot – Polizei warnt vor Tier-Hassern

  6. >

Zeugen gesucht

Mindestens ein Hund tot: Polizei warnt vor Tier-Hassern im Kreis Paderborn

Die Polizei warnt: Im Kreis Paderborn mehren sich die Fälle von Angriffen auf Tiere. Unter anderem wurde ein Pony mit einem Messer verletzt. Alle Infos hier.

Von Sven Haverkamp

Paderborn – Bereits am 20. Januar berichtete die Polizei über mutmaßliche Giftköder in der Innenstadt von Büren, in Hövelhof sowie in Delbrück. Unter anderem wurden offensichtlich mit Tabletten gespickte Hundesnacks gefunden. Seit dem haben sich die gemeldeten Fälle von ähnlichen Angriffen jedoch gehäuft. Aktuell ermittelt die Polizei in zehn Fällen wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und einem Fall von Tierquälerei.

Bei Letzterem handelt es sich um den Fall eines Shetland-Ponys aus Delbrück-Lippling (Kreis Paderborn), dem die Spitze eines Ohrs abgeschnitten wurde. Laut einer Tierärztin, die das Tier am Sonntag (31. Januar) untersuchte, waren die Verletzungen nicht älter als 48 Stunden. An dem anderen Ohr des Ponys wurden die Haare gestutzt.

Kreis Paderborn
Einwohner307.839
BundeslandNRW

Tier-Hasser im Kreis Paderborn unterwegs: Hund stirbt an Giftköder

Neben den Tatorten Büren, Hövelhof und Delbrück wurden mittlerweile auch in Borchen mit Nadeln gespickte Wurststücke entdeckt. In der Region um Ostenland kam laut der Polizei Paderborn bereits ein Hund ums Leben, der vermutlich vergiftet worden war. Ein weiterer Todesfall wird aktuell in den sozialen Netzwerken diskutiert, ist jedoch noch nicht zur Anzeige gebracht worden – ebenso wie weitere Giftköder-Funde.

Die Fundorte liegen zum Großteil in einem Dreieck bei Delbrück und Hövelhof im Kreis Paderborn (Ostwestfalen*). Hier ermittelt die Polizei bereits in zehn Fällen von Giftködern. Ob es sich in allen Fällen um den oder die gleichen Täter handelt, ist noch nicht klar. Die Häufigkeit und geografische Nähe der Tatorte könnte jedoch darauf schliessen.

Giftköder: Polizei Paderborn warnt Hundebesitzer

Dies ist bei weitem nicht der erste Fall von vergifteten Hundeködern in der Region. Bereits im Dezember 2019 wurden zwei Hunde in einem Park in Blomberg vergiftet. Einer der beiden überlebte den Vorfall nicht. In einem anderen Fall fand ein Hundebesitzer aus Paderborn mit Nägeln und Tabletten gespickte Köder in seinem eigenen Garten.

Deshalb warnt die Polizei Paderborn noch einmal eindringlich: Hundebesitzer sollen ihre Tiere nie unbeobachtet lassen. Das Gleiche gilt jedoch auch für Kinder:

Zudem werden die Besitzer gebeten, sollten Hunde tragischerweise an Vergiftungserscheinungen sterben, sich in solchen Fällen bei der Polizei zu melden. Des Weiteren bittet die Polizei Paderborn um sachdienliche Hinweise zu den vorliegenden Fällen, insbesondere auch zu dem verletzten Pony: 05251/30 60. (*Msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

Startseite