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Feuerweher muss in Raesfeld ausrücken

Frittierfett brennt: Frau versucht es mit Wasser zu löschen

Womit löscht man Feuer? Richtig, mit Wasser. Aber nicht, wenn Fett in Brand gerät. Dies musste jetzt eine Frau aus Raesfeld schmerzhaft erfahren.

Von Sohrab Dabir

Einen Fettbrand versuchte eine Raesfeldering mit Feuer zu löschen. Foto: pexels.com

Raesfeld – Fett und Wasser – zwei Komponenten, die sich nicht miteinander gut vertragen. Eine Frau aus Raesfeld war sich dessen anscheinend nicht bewusst. Als am Donnerstagabend (4. Oktober) in ihrer Wohnung ein Topf beim kochen in Brand geriet, versuchte sie das Frittierfett mit Wasser zu löschen. Doch das ging gehörig schief.

Raesfelderin versucht Fettbrand mit Wasser zu löschen – Haus derzeit nicht mehr bewohnbar

Durch diesen Versuch breitete sich das Feuer noch heftiger aus, wodurch sich die Raesfelderin Verbrennungen zuzog. Die Feuerwehr musste um 18.44 Uhr anrücken, um den Brand zu löschen. Glücklicherweise hatte sich das Feuer nicht in der Wohnung ausgebreitet. Die Einsatzkräfte versuchten mittels einer Wärmebildkamera mögliche Glutnester unter Kontrolle zu bekommen. Die Wohnung der Frau sei aufgrund der starken Verrußung derzeit nicht bewohnbar, wie die Borkener Zeitung mitteilt.

Die Feuerwehr Raesfeld macht in diesem Zusammenhang dringend darauf aufmerksam, dass Fett nicht mit Wasser gelöscht werden darf. Sollte beim kochen Feuer entstehen, sollte möglichst ein Tuch über den Topf oder die Pfanne gelegt werden, um die Flammen zu ersticken.

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