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Verkehrsbeeinträchtigungen

A33: Großbaustelle bis 2022 – hier wird es eng für Autofahrer

Auf der A33 in Nordrhein-Westfalen müssen Verkehrsteilnehmer ab Anfang Mai mit Einschränkungen rechnen. Der Grund ist eine Großbaustelle bei Paderborn.

Von Dario Teschner

Paderborn – Ein Millionen-Projekt steht an: Ab dem kommenden Dienstag (4. Mai) könnte es auf der A33 in Nordrhein-Westfalen (NRW) zu Verkehrsbehinderungen in Form von Stau kommen. Im Wonnemonat starten nämlich die Sanierungsarbeiten auf einem Streckenabschnitt nahe Paderborn. Pendler müssen sich in beiden Fahrtrichtungen auf eine Großbaustelle einstellen.

AutobahnBundesautobahn 33 (A33)
BetreiberBundesrepublik Deutschland
StraßenbeginnBelm (Kreis Osnabrück)
StraßenendeBad Wünnenberg (Kreis Paderborn)
Länge115,5 Kilometer
Ausbauzustandvierstreifig

A33: Großbaustelle bei Paderborn dauert bis Ende 2022

Auf der A33 wird es ab Dienstag eng. Die Autobahn wird auf einer Länge von rund vier Kilometern erneuert. Die Fahrbahn wird bis auf eine Tiefe von 70 Zentimetern saniert. Des Weiteren werden Leitplanken und Schallschutzwände ausgetauscht. Nach Angaben der Autobahn GmbH Westfalen dauern die Arbeiten zwischen den Anschlussstellen Paderborn-Zentrum und Schloss Neuhaus bis Ende 2022. Erst seit kurzem ist die Behörde für die Autobahnen in der Region verantwortlich. Zuvor kümmerte sich der Landesbetrieb Straßen.NRW um die Instandhaltung.

Die Beschilderung an den Brücken wird ebenfalls erneuert. Der Verkehr auf der A33 wird bis Ende September 2021 in beiden Richtungen einspurig an der Großbaustelle vorbeigeführt. Anschließend möchte die Autobahn GmbH Westfalen den Autofahrern wieder vier Fahrstreifen zur Verfügung stellen. Die Spuren werden jedoch zunächst deutlich schmaler ausfallen. Teil des Projekts ist auch die Erneuerung der Anschlussstelle Paderborn-Zentrum. Etwa 17 Millionen Euro betragen die Kosten der Sanierung.

A33: Fahrbahnschäden bei Paderborn – Senke vor der Abfahrt zur B1 bald Geschichte

Bei den Bauarbeiten auf der Autobahn 33 in Fahrtrichtung Osnabrück soll die Senke nahe der Abfahrt zur B1 in Richtung Salzkotten verschwinden, berichtet das Westfalen-Blatt. Diese Baumaßnahme sollte eigentlich schon im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein. Jedoch hatten die Sanierungsarbeiten auf der A33 bei Bad Wünnenberg höchste Priorität. Außerdem seien auch noch weitere Tests und Messungen vonnöten gewesen, weshalb das Projekt verschoben wurde. Eine Sprecherin der Autobahn Westfalen GmbH bestätigte dem WB, dass diese nun abgeschlossen seien.

Probleme im Anschlussbereich der Autobahnbrücke sollen für die Senke auf der A33 bei Paderborn verantwortlich sein. Die genaue Ursache muss jedoch noch geprüft werden. Ein Verkehrszeichen weist die Menschen auf die Bodenwelle hin. An der Gefahrenstelle sind maximal 130 km/h erlaubt. Im weiteren Verlauf hat sich offenbar aufgrund eines Dachsbaus eine zweite Senke gebildet. Damit auch dieser Abschnitt erneuert werden kann, soll der Dachs verscheucht werden, heißt es seitens der Autobahn GmbH Westfalen.

A33: Weitere Bodenwelle bei Halle (Westfalen)

Auf der Autobahn, die unter anderem die beiden bevölkerungsstärksten Städte in Ostwestfalen* miteinander verbindet (Paderborn und Bielefeld), wurden seit 2014 noch drei andere Streckenabschnitte saniert. Die Bauarbeiten wurden zwischen Stukenbrock-Senne und dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren vollzogen. Am 18. November 2019 war auch der Lückenschluss der A33 bei Halle (Westfalen) im Kreis Gütersloh geglückt. Allerdings bildete sich rasch eine heftige Bodenwelle. Die Senke ist nach Angaben der Autobahn West­falen GmbH auf einen Planungsfehler des damals zuständigen Bauunternehmens zurückzuführen. Gegen die Firma werden Schadensersatzansprüche gestellt. (*msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

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