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Polizei ermittelt

Ukrainische Familie auf Flucht in den Kreis Gütersloh bestohlen worden

Gütersloh

Ein Mann hat sich im Kreis Gütersloh als Polizist ausgegeben und ukrainische Flüchtlinge bestohlen.

Von Sohrab Dabir

Eine neunköpfige Familie aus der Ukraine ist auf der Flucht in den Kreis Gütersloh mit einer perfiden Masche betrogen worden. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Am Mittwoch (30. März) befand sich eine Familie auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine in den Kreis Gütersloh, als sie von einem Unbekannten bestohlen wurden. Ein Unbekannter überholte zwischen 16.30 und 17.30 Uhr auf der A2 zwischen Hannover und Bielefeld den Transporter, mit dem die neunköpfige Familie unterwegs war. Der Beifahrer des Autos hielt dabei einen Ausweis durchs geöffnete Fenster.

Mit Handbewegungen forderte der Unbekannte den Fahrer des Transporters auf, auf den Seitenstreifen der A2 zu fahren. Nachdem beide Fahrzeuge anhielten, stieg der Beifahrer des grauen Pkws aus und forderte die ukrainische Familie auf, ihre Ausweise zu zeigen. Da die Flüchtlinge annahmen, dass es sich bei dem Betrüger um einen Polizisten handelt, kamen sie der Anweisung nach.

Kreis Gütersloh: Betrüger flieht mit Bargeld

Nachdem der Unbekannte die Papiere kontrolliert hatte, durchsuchte er das Fahrzeug der Familie sowie diverse Taschen. Anschließend verlangte er den Schlüssel des Transporters und legte diesen auf die Motorhaube. Daraufhin fuhr er mit seinem Komplizen auf der A2 in Richtung Dortmund davon. In diesem Moment stellte die ukrainische Familie fest, dass Bargeld fehlte. Am selben Abend vertrauten sich die Geschädigten ihren Gastgebern aus dem Kreis Gütersloh an.

Diese verständigten anschließend die Polizei, die nun nach den beiden Tätern fahndet. Der Beifahrer, der das Geld geklaut hatte, soll etwa 30 bis 40 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß sein. Er soll zudem eine sportliche Statur und ein südosteuropäisches Erscheinungsbild gehabt haben, wie es die Polizei Gütersloh beschreibt. Zudem hatte der Mann dunkle, kurze Haare, ein rundliches Gesicht und er trug eine schwarze OP-Maske sowie ein schwarzes Oberteil mit V-Ausschnitt. Hinweise werden unter der Nummer 0521/54 50 entgegengenommen.

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