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Rettungshubschrauber im Einsatz

Groß-Alarm: Brand in Wohnhaus fordert zwei Schwerverletzte

Gütersloh

In einem Mehrfamilienhaus an der Weserstraße in Gütersloh ist ein großes Feuer ausgebrochen. Ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Von Dario Teschner

Bei einem Feuer in Gütersloh erlitten zwei Personen schwere Brandverletzungen. Foto: Feuerwehr Gütersloh

Update: 20. Juli, 12.53 Uhr. Die Polizei Gütersloh hat weitere Informationen zu dem Haus-Brand an der Weserstraße mitgeteilt, der am Montagabend (19. Juli) ausgebrochen war und einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst hatte. Nach ersten Erkenntnissen der Kripo soll ein explosives Gasgemisch das Feuer verursacht haben. "Eine Brandstiftung kann derzeitig nicht ausgeschlossen werden", heißt es in der Pressemitteilung am Dienstagmittag.

Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch nicht abgeschlossen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf einen hohen fünfstelligen Betrag. Zwei Bewohner, ein 39-jähriger Mann und sein fünf Jahre jüngerer Bruder, erlitten bei dem Vorfall schwere Verletzungen. "Bei beiden Personen bestand keine Lebensgefahr", versicherte die Polizei Gütersloh. Ihre Wohnung ist aktuell jedoch unbewohnbar. Weitere Mieter aus dem betroffenen Mehrfamilienhaus waren in umliegende Kliniken gebracht worden, da der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand. Sie blieben jedoch unverletzt.

Gütersloh: Brüder erleiden schwere Brandverletzungen

Erstmeldung: 20. Juli, 10.30 Uhr. Am Montagabend (19. Juli) brach ein Feuer in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Weserstraße in Gütersloh aus. Gegen 19.30 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle ein, nachdem ein aufmerksamer Nachbar ein lautes Klirren wahrgenommen hatte. Als er zum Nachbargebäude blickte, sah er, wie dichter Rauch in den Himmel aufstieg. Wenige Augenblicke später trafen rund 50 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes am Ort des Geschehens ein. 

Bei dem Nachbar, der auf den Wohnhausbrand aufmerksam geworden war, handelt es sich nach Angaben des Westfalen-Blatts um einen Angestellten der Berufsfeuerwehr. Der Mann rannte über die Straße, um den Bewohnern zu helfen. Vor dem Gebäude traf er auf die Männer, in deren Wohnung das Feuer ausgebrochen war.

Der 34-jährige Mann und sein Bruder (39) erlitten bei dem Unglück schwerste Brandverletzungen. Der Jüngere von ihnen musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Dortmund geflogen werden. Drei weitere Mieter wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser nach Gütersloh transportiert.

Brand in Gütersloh schnell unter Kontrolle

Der Wohnhausbrand an der Weserstraße war nach Angaben der Feuerwehr schnell unter Kontrolle. Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzüge Spexard und Gütersloh waren vor Ort, um die Flammen unschädlich zu machen. Des Weiteren waren zwei Notärzte und fünf Rettungswagen am Einsatzort. Das Feuer war nach wenigen Minuten gelöscht. Für die Retter war der Einsatz nach rund 90 Minuten vorbei. "Rund um die betroffene Wohnung lagen Glasscherben und andere Trümmer die auf eine Explosion hinwiesen", teilte die Feuerwehr Gütersloh in einem Bericht auf ihrer Facebookseite mit.  

Polizei Gütersloh ermittelt nach Wohnhausbrand

Warum das Feuer in dem Schlafzimmer ausgebrochen war, ist derzeit noch nicht geklärt. Die Ermittler der Kriminalpolizei werden den Brand in dem Mehrfamilienhaus in Gütersloh nun untersuchen. Die betreffende Wohnung wurde beschlagnahmt. Durch Treibgas und Feuer war es offenbar zu einer Durchzündung gekommen, die die Glasscheiben der Wohnung zerstörte.

Am frühen Montagmorgen (19. Juli) war es an anderer Stelle in Ostwestfalen ebenfalls zu einem Brand gekommen. In einem Mehrfamilienhaus an der Mainstraße in Minden löste ein Feuer einen Großeinsatz der Feuerwehr aus

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