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Krieg in Europa

Nach Angriff auf Ukraine: Stadt Gütersloh registriert vermehrt Asylanfragen

Gütersloh

Die Auswirkungen des Krieges zeigen sich im Rest Europas auf verschiedene Art und Weise. In Gütersloh haben zum Beispiel die Asylanfragen aus der Ukraine zugenommen.  

Von Sohrab Dabir

Ein ukrainischer Soldat geht an einem Gebäude vorbei, das von einer großkalibrigen Mörsergranate in der Region Luhansk getroffen wurde. Foto: Vadim Ghirda/AP/dpa

In der Nacht zu Donnerstag (24. Februar) hat Russland mit der Bombardierung der Ukraine begonnen. Der Krieg hat weltweit für Entsetzen gesorgt. Welche langfristige Auswirkungen die russische Invasion auf Europa haben wird, ist noch unklar – die ersten Folgen sind bereits jetzt spürbar.

Wie die Stadt Gütersloh mitteilt, haben bei der Ausländerstelle die Asylanfragen für ukrainische Bürger und Bürgerinnen seit Donnerstagmorgen zugenommen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Menschen, die Verwandte oder Kontakte in der Stadt haben.

Stadt Gütersloh nimmt Asylanfragen aus Ukraine entgegen

Nicole Pollklas, Leiterin der Ausländerstelle, bittet alle ukrainischen Bürgerinnen und Bürger darum, ihre Anfragen samt Kontaktdaten an die E-Mail-Adresse auslaenderstelle@guetersloh.de zu stellen. "Wir rufen auf jeden Fall zurück", betont Pollklas. Die Ausländerstelle ist Dienstag von 8 bis 10 Uhr und Mittwoch von 14 bis 16 Uhr auch unter der Telefonnummer 05241/82 29 51 zu erreichen. Als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine sind am Donnerstag zudem Kundgebungen in Bielefeld und Münster geplant.

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