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Rote Ampel missachtet

Schwerer Unfall auf Kreuzung mit mehreren Verletzten

Gütersloh

Ein Unfall in Gütersloh hat einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Zwei Wagen waren an einer Kreuzung kollidiert und es gab mehrere Verletzte.

Von Dario Teschner

Die Kreuzung Friedrich-Ebert-Staße/Bismarckstraße in Gütersloh blieb nach dem Unfall für mehrere Stunden gesperrt. Foto: Feuerwehr Gütersloh

Auf der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Bismarckstraße in Gütersloh ist es am späten Samstagabend (4. Juni) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Gegen 22.20 Uhr waren zwei Wagen zusammengeprallt, wobei sechs Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

Ein Gütersloher (48) war mit seinem Opel Vectra auf der Bismarckstraße von der Moltkestraße kommend in Fahrtrichtung Kahlertstraße unterwegs. Zeitgleich befand sich ein 24-Jähriger, ebenfalls aus Gütersloh, mit seinem VW Golf auf der Friedrich-Ebert-Straße und fuhr mit vier weiteren Personen in Richtung B61. "Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkw, da der 48-Jährige das Rotlicht der Lichtsignalanlage missachtete", berichtete die Polizei.

Gütersloh: Sechs Verletzte in Krankenhäuser transportiert

Bei dem Unfall in Gütersloh erlitten der Opel-Fahrer sowie ein Mitfahrer im Golf schwere Verletzungen. Die übrigen Beteiligten wurden leicht verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung kamen alle Personen in umliegende Krankenhäuser. "Bei keinem der Verletzten bestand Lebensgefahr", so die Polizei. Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße/Bismarckstraße zeitweise komplett gesperrt.

Da sich der Unfall ganz in der Nähe der noch laufenden Pfingstkirmes ereignet hatte, waren die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot zur Stelle. "Selbst den wiederholten Aufforderungen der Polizei, die Einsatzstelle zu verlassen, kamen einige nicht nach, welches auch zu einem erhöhten Aufkommen von Polizeikräften führte", berichtete die Feuerwehr. Der Löschzug Spexard baute eine Sichtschutzwand auf, um die Persönlichkeitsrechte der Patienten schützen zu können.

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