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Schwerer Unfall

Zug reißt Auto mit – 29-Jährige mit Rettungswagen abtransportiert

Gütersloh

Ein folgenschwerer Unfall zwischen einem fahrenden Zug und einem Auto hat sich an einem Bahnübergang in Gütersloh ereignet. Eine Straße wurde gesperrt.

Von Dario Teschner

In Gütersloh ist es auf der Holler Straße an einem Bahnübergang zu einem schweren Unfall gekommen. (Symbolbild) Foto: Matthias Balk/Jens Wolf/dpa (Collage: hallo24)

Eine verletzte Person, ein zerstörtes Auto und ein beschädigter Zug sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Montagmittag (4. Juli) in Gütersloh zugetragen hat. Die Polizei veröffentlichte ihre ersten Ermittlungsergebnisse.

Gegen 12.55 Uhr befuhr eine 29-Jährige aus Gütersloh mit ihrem VW die Holler Straße stadteinwärts. An dem dortigen Bahnübergang stieß sie plötzlich mit dem Zug der TWE-Bahn zusammen. 

Gütersloh: Stand die Signalanlage des Zugs auf Rot?

Der Wagen der 29-Jährigen wurde von der Lokomotive erfasst und rund 20 Meter mitgerissen. Anschließend schleuderte das Auto auf ein angrenzendes Feld, wo es schließlich zum Stehen kam. Etwa 100 Meter hinter der Unfallstelle kam auch die Bahn zum Stillstand. 

Die Autofahrerin zog sich durch den Zusammenstoß Verletzungen zu und wurde nach der medizinischen Erstversorgung mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht, wo sie stationär behandelt werden musste. Der 51-jährige Lokführer kam mit dem Schrecken davon. "Ersten Ermittlungen an der Unfallstelle zufolge, war die Signalanlage der TWE in Betrieb und zeigte Rotlicht", berichtete die Polizei Gütersloh. 

Gütersloh: Straße in beide Richtungen gesperrt

Bei dem Verkehrsunfall wurde das Auto der Gütersloherin erheblich beschädigt, war nicht mehr fahrtüchtig und musste abgeschleppt werden. Auch am Zug stellten die Ermittler Beschädigungen fest. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 6000 Euro beziffert. Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungsarbeiten blieb die Holler Straße in Gütersloh zeitweise in beide Richtungen komplett gesperrt. 

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