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Gerichtsprozess

Vergewaltigung im Krankenhaus – DNA-Spuren belasten Arzt

Gütersloh/Bielefeld

Ein Arzt aus Oelde muss sich wegen mehrerer Vergewaltigungen in einem Krankenhaus in Gütersloh in einem Prozess am Landgericht Bielefeld verantworten.

Der Mediziner aus dem Münsterland soll drei Frauen im St. Elisabeth-Hospital in Gütersloh missbraucht haben. (Symbolbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Die Staatsanwaltschaft hat vor einiger Zeit wegen mehrfacher Vergewaltigung in einer Klinik in Gütersloh Anklage gegen einen Arzt erhoben. Inzwischen läuft das Gerichtsverfahren gegen den Mann aus Oelde, das am Landgericht Bielefeld verhandelt wird. Im Prozess belasten DNA-Spuren den Angeklagten nun schwer. 

Gütersloh: Vergewaltigung im Krankenhaus – Zeugin stellt Gutachten vor

Es sind schwere Vorwürfe, die gegen den Oelder erhoben werden. Der Arzt soll drei Patientinnen am St. Elisabeth-Hospital in Gütersloh betäubt und vergewaltigt haben. Am Landgericht Bielefeld wurde eine Expertin des Landeskriminalamtes als Zeugin geladen. Sie brachte ein Gutachten mit, das den beschuldigten Mediziner schwer belastet.

Die Ermittler entdeckten bei ihren Untersuchungen Speichelspuren einer Patientin in der Unterhose des Angeklagten. Außerdem fanden sie etwas Samenflüssigkeit, die dem Arzt zugeordnet werden konnte. Zweimal soll der Arzt eines seiner Opfer in Gütersloh vergewaltigt haben.

Trotz Betäubung wurde die Frau auf die Tat aufmerksam und stellte schließlich Strafanzeige. Der Polizei war es so gelungen die DNA-Spuren in der Unterhose des mutmaßlichen Vergewaltigers rechtzeitig zu sichern. Das Landeskriminalamt hat darüber hinaus auf der OP-Kleidung, die die Patientin getragen hatte, verdächtige DNA-Spuren des Arztes nachgewiesen.

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