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Vermisstenfall

Toter Mann soll tagelang auf Toilette gelegen haben

Halle (Westf.)

Auch nach dem Auffinden der Leiche wirft ein Vermisstenfall in Halle noch viele Fragen auf. Der tote Mann soll zwei Tage auf einer Toilette gelegen haben.

Von Dario Teschner

Die Polizei Gütersloh ermittelt zu einem Vermisstenfall mit Todesfolge in Halle (Symbolbild). Foto: David Inderlied/dpa

Der Tod eines 37-Jährigen aus Halle, der zuvor als vermisst gemeldet worden war, wirft derzeit noch viele Fragen auf. Wie nun bekannt wurde, habe der Mann zwei Tage in einer Supermarkt-Toilette gelegen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln in dem Fall. 

Halle (Westf.): Reinigungskraft findet Leiche des vermissten Mannes 

Am Samstag (29. Januar) wurde ein 37-jähriger Mann aus Halle im Kreis Gütersloh als vermisst gemeldet. Zwei Tage später entdeckte eine Reinigungskraft seine Leiche auf der Behindertentoilette des Marktkaufs. Die Angestellte habe frühzeitig auf die verschlossene WC-Tür hingewiesen, berichtete das Haller-Kreisblatt am Montag (7. Februar).  

Hätte der Tod des 37-Jährigen verhindert werden können? Mit dieser Frage beschäftigen sich aktuell die Polizei Gütersloh und die Staatsanwaltschaft Bielefeld. Nach der Obduktion der Leiche schließen die Experten einen Suizid aus. Auch durch Fremdeinwirkung sei der Haller nicht zu Tode gekommen. Im Zuge der polizeilichen Untersuchungen müsse nun herausgefunden werden, wem die Reinigungskraft was und wann genau mitgeteilt hat. Aufgrund einiger Ungereimtheiten dauern die Ermittlungen zu dem Fall an. 

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