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Geldautomatensprengung

Nach Explosion in Bankfiliale – Polizei nennt neue Details zum Fluchtauto

Harsewinkel

Eine gewaltige Explosion hat die Bewohner in Harsewinkel aus dem Schlaf gerissen. Nach der Geldautomatensprengung kommen immer Details ans Licht.

Update: 12.08 Uhr. Zu der Geldautomatensprengung hat die Polizei bezüglich des Fluchtwagens neue Informationen mitgeteilt. Nach Angaben der Ermittler handle es sich bei dem Pkw um einen schwarzen Audi RS6 Avant, Modell 4F (Baujahr 2007 - 2010). Das gestohlene Warendorfer (WAF) Kennzeichen, das an dem Auto montiert war, sei vor der Tat an einem abgestellten Wagen, der an einer Seniorenunterkunft in Beelen am Harsewinkeler Damm stand, abmontiert worden.

Von den Automatensprengern fehlt bislang noch jede Spur. Darum ist die Polizei Gütersloh auf Zeugen angewiesen. Die Beamten richten sich an die Bevölkerung in Harsewinkel und fragen: "Wer hat im Zeitraum vor der Geldautomatensprengung in Harsewinkel (02.50 Uhr) verdächtige Beobachtungen in Beelen an der Seniorenunterkunft oder um im weiteren Umfeld gemacht? Wem sind hierbei verdächtige Personen oder der schwarze Audi RS6 Avant aufgefallen?" Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Rufnummer 05241/86 90 zu melden.

Harsewinkel: Polizei leitet Großfahndung nach Automatensprengern ein

Update: 9.08 Uhr. Die Gütersloher Polizei hat jetzt in einer Pressemitteilung weitere Informationen zu der Geldautomatensprengung in Harsewinkel veröffentlicht. Demnach meldeten sich mehrere Augenzeugen bei den Ermittlern, die das Tatgeschehen beobachtet haben. Die Verdächtigen trugen eine schwarze Umhängetasche sowie einen bislang unbekannten Gegenstand zu einem schwarzen Kombi in unmittelbarer Tatortnähe und flüchteten mit dem Wagen über die Dr.-Pieke-Straße in Richtung Brockhäger Straße.

Durch die Explosion entstand in der Bankfiliale der Deutschen Bank hoher Sachschaden, der von der Polizei noch nicht näher beziffert werden konnte. Eine Decke soll eingestürzt sein, heißt es in einem WDR-Bericht am Vormittag. Auch ein angrenzendes Bekleidungsgeschäft sowie ein gegenüberliegendes Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen. Verletzte gab es aber nicht. „Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Harsewinkel unterstützte die ersten polizeilichen Maßnahmen vor Ort. Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Art des Sprengmittels, eine umfangreiche Spurensuche und -sicherung sowie eingehende Prüfungen zum Gebäudeschaden dauern derzeitig an“, erklärte die Polizei Gütersloh.

Die Ermittler gehen bisher von drei bis vier männlichen Tätern aus, die schwarze Kleidung trugen und maskiert waren. Bei dem Fluchtwagen könnte es sich um einen schwarzen Audi Kombi gehandelt haben, an dem sich gestohlene Warendorfer (WAF) Kennzeichen befanden. Ob die Automatensprenger Beute machen konnten, wurde bisher nicht bekannt. Die Polizei fahndet nach den Tatverdächtigen und bittet weitere Zeugen, sich zu melden (05241/86 90). Über das Hinweisportal der Polizei NRW können Personen auch aufgenommene Fotos und Videos hochladen und so bei der Aufklärung der Geldautomatensprengung in Harsewinkel helfen.

Harsewinkel: Explosion in Bankfiliale löst Großeinsatz im Kreis Gütersloh aus

Erstmeldung: 29. September, 7.16 Uhr. Im Kreis Gütersloh ist die Polizei seit dem frühen Donnerstagmorgen (29. September) gegen 2.50 Uhr mit einem Großaufgebot im Einsatz. In der Straße Alter Markt in Harsewinkel ist es zu einer Geldautomatensprengung gekommen. 

Medienberichten zufolge haben bisher unbekannte Täter eine Explosion in der Filiale der Deutschen Bank ausgelöst, um an das Geld in dem Automaten zu gelangen. Bei der Detonation seien das Bankgebäude sowie umliegende Häuser stark beschädigt worden, berichtet der WDR. 

Geldautomatensprengung in Harsewinkel – Täter geflüchtet

Ein über der Bankfiliale wohnender Mann habe sich nach der Geldautomatensprengung unverletzt in Sicherheit bringen können, heißt es in dem WDR-Bericht weiter. Zeugen wollen zwei Verdächtige beobachtet haben, die nach der Explosion zu einem dunklen Audi gelaufen sein sollen. In dem Wagen hätten sich ihren Angaben nach noch zwei weitere Personen befunden. Ihnen gelang die Flucht. 

Die Polizei Gütersloh hat diese Schilderungen noch nicht offiziell bestätigt. Weitere Details zu der Geldautomatensprengung in Harsewinkel folgen voraussichtlich im Laufe des Tages.

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