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Kampf gegen Kinder­porno­grafie

Großrazzia: Polizei durchsucht Wohnungen und stellt Datenträger sicher

Herford

Im Kreisgebiet geht die Polizei aktuell gegen Kinder­porno­grafie vor. Die Ermittler durchsuchen mehrere Wohnungen und sichern Beweise.

Von Dario Teschner

Die Polizei geht im Kreis Herford gegen verdächtige Personen vor, die kinder­porno­grafische Inhalte besitzen sollen. (Symbolbild) Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

In Nordrhein-Westfalen beschäftigt die Polizei ein neuer Missbrauchsfall: In Wermelskirchen soll ein Beschuldigter über Jahre hinweg zahlreiche Kinder brutal missbraucht haben. Auch die Ermittler im Kreis Herford gingen nun verstärkt gegen Kinder­porno­grafie vor.

Wie jetzt bekannt wurde, brachen Beamte der Kreispolizei Herford in der vergangenen Woche zu einer groß angelegten Razzia auf: Die Einsatzkräfte nahmen aufgrund hinreichenden Tatverdachts 24 Wohneinheiten unter die Lupe, für die auch ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss vorlag. "Es geht um den Besitz und das Verbreiten von Kinderpornografie", teilte eine Polizeisprecherin dem Westfalen-Blatt mit. Mit den erschütternden Taten in Wermelskirchen sollen die Verdachtsfälle aber nicht in Verbindung stehen.

Herford: Kampf gegen Kinder­porno­grafie – umfangreiches Datenvolumen beschlagnahmt

Am Dienstag (31. Mai) stellte die Herforder Polizei in den Wohnungen der 24 Beschuldigten zahlreiche Smartphones, Festplatten, Laptops und Tablets sicher.  Auf den Geräten sollen sich mehrere Foto- und Videodateien befinden, die beschlagnahmt wurden und jetzt von den Ermittlern ausgewertet werden müssen.

Durch Hinweise von US-Behörden wurde die Polizei in Herford erst auf die Fälle von Kinder­porno­grafie aufmerksam. Beim Herunterladen der Dateien von dortigen Servern waren die IP-Adressen der Endgeräte gespeichert worden. Medienberichten zufolge soll es sich aber nicht um ein Netzwerk Pädophiler handeln. Viel mehr seien verschiedene Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Die Beschuldigten, bei denen es sich um Männer jeder Altersklasse handelt, sollen nach Angaben des Westfalen-Blatts weiterhin auf freiem Fuß sein.

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