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Überschwemmungen im Westen

Hochwasser-Gefahr: Wie ist die Situation an der Weser in OWL?

Kreis Höxter

Die Weser in Ostwestfalen führt Hochwasser. An zwei Talsperren musste nun Wasser abgelassen werden, was dazu führte, dass flussabwärts die Pegel anstiegen.

Von Dario Teschner

Die Hochwasserlage an der Weser im Kreis Höxter bleibt angespannt (Symbolbild) Foto: Andreas Arnold/dpa

Die Aufräumarbeiten im Westen dauern weiter an. In NRW sind aufgrund des Hochwassers einige Autobahnen gesperrt und Bundes- und Landstraßen sind aufgrund von Überschwemmungen nach wie vor unpassierbar. Auch am Montag (19. Juli) sind wieder zahlreiche Rettungskräfte aus OWL gekommen, um die Menschen in den Katastrophengebieten zu unterstützen. Während die Zahl der Todesopfer täglich steigt, ist auch die Hochwassergefahr noch nicht überall gebannt. 

Kreis Höxter: Die Weser führt Hochwasser 

Im Süden Deutschlands ist die Lage aktuell noch besonders angespannt. In Bayern drohen neue Überflutungen, denn die Donau droht an weiteren Stellen über die Ufer zu treten. In Ostwestfalen bleibt die Situation ebenfalls angespannt, denn die Weser führt nach wie vor Hochwasser. An der Edertal- und Diemeltalsperre mussten Helfer am Wochenende (17./18. Juli) Wasser ablassen. Flussabwärts stiegen daher die Pegelstände. 

Vorerst etwas aufatmen kann der Kreis Höxter. Der Wasserstand der Weser ist hier nach Angaben der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt zurückgegangen. Zuletzt lag der Pegel bei etwa 3,20 Meter. Experten hatten vor wenigen Tagen eine Flutwelle in der Weser bei Höxter befürchtet, die für weitere Überschwemmungen hätte sorgen können. Diese blieb bislang aber aus.

Hochwasser in Höxter: Weser-Pegel steht unter Beobachtung

Die Pegelstände des Flusses werden im Kreis Höxter weiterhin beobachtet. Am Wochenende war der Scheitelpunkt an den Messstationen Vlotho, Porta und Petershagen noch nicht erreicht. Nahezu stündlich wurden am Samstag neue Höchstwerte gemeldet, berichtet Radio Gütersloh. Insgesamt bleibt die Hochwasserlage in NRW angespannt. An der Steinbachtalsperre in Euskirchen droht noch immer ein Dammbruch, der weitere Überschwemmungen zur Folge hätte.

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