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Unwetter 

Hochwassergefahr in OWL? Flutwelle in Weserzuflüssen lässt Pegel ansteigen

Höxter/Beverungen

Das Unwetter hat in NRW viele Tote gefordert und schwere Schäden angerichtet. Vorbei ist es offenbar noch nicht. Eine Flutwelle wird an der Weser im Kreis Höxter erwartet.

Von Dario Teschner

Der Pegel der Weser bei Höxter steigt. Durch das Unwetter haben viel Schlamm und Erde das Wasser braun gefärbt (Symbolbild). Foto: pixabay.com

Bereits am Donnerstag (15. Juli) stieg der Wasserpegel der Weser stark an. Bei Höxter in Ostwestfalen lag der Stand bei etwa 3,10 Meter. Aktuell fließt sehr viel braunes Wasser, welches auf das Unwetter zurückzuführen ist, aus den überfüllten Nebengewässern in den Fluss. Doch damit nicht genug. Da die Edertalsperre sowie die Diemeltalsperre aus allen Nähten platzen, rechnen Experten damit, dass hier aufgrund des Unwetters Wasser abgelassen werden muss. Andernfalls drohen die Talsperren überzulaufen oder gar zu brechen. An der Weser wird eine Flutwelle erwartet, berichtet das Westfalen-Blatt am Freitag (16. Juli). 

Höxter: Wasserpegel der Weser könnte weiter steigen

Die Wiesen direkt an der Weser sind teilweise schon jetzt überflutet. Das Wasser, das an den Stauanlagen abgelassen werden soll, würde unter anderem in die Weser fliessen und die Lage hier noch verschlimmern. Der Pegel wird hier voraussichtlich in den kommenden Tagen weiter ansteigen. Diemel und Twiste sind im südlichen Kreis Höxter ebenfalls über die Ufer getreten. Im nördlichen Teil der Region haben die Unwetter in NRW hingegen kaum gewütet. 

Während die Weser bereits Hochwasser führt und die Lage natürlich auch hier im Augen behalten werden muss, ist die Situation in den anderen Überschwemmungsgebieten in Deutschland nach wie vor katastrophal. Bislang gab es mindestens 81 Tote und zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Nicht nur aus dem Kreis Höxter und Paderborn sind die Einsatzkräfte im Dauereinsatz, um ihre Kameraden in den Krisenregionen zu unterstützen. Auch Retter aus Bielefeld und ganz Ostwestfalen sind wegen des Unwetters ausgerückt, um in Hagen, Altena, in der Eifel sowie in anderen Kommunen zu helfen.

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