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  5. Ibbenbüren: Mann soll Ex-Partnerin in den Hals gestochen haben

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Mordkommission ermittelt

Ex-Frau ermordet? Obduktionsergebnis liefert neue Hinweise

Ibbenbüren

Ein 45-Jähriger soll seine ehemalige Partnerin getötet haben. Das Obduktionsergebnis lieferte nun neue Hinweise zur Tat. 

Von Sohrab Dabir

Eine Frau wurde am Freitag in Ibbenbüren getötet (Symbolbild). Foto: Marcel Kusch/dpa

Update: 8. November. Vor wenigen Tagen ist eine 44-jährige Frau in Ibbenbüren getötet worden. Ihr getrennt lebender Partner soll die Frau ermordet haben, so die Staatsanwaltschaft Münster. Die Obduktion der Leiche brachte nun neue Hinweise hervor. 

So waren Messerstiche in den Hals ursächlich für den Tod der Frau, nachdem der 45-Jährige ihr am vergangenen Freitag vor ihrer Wohnung aufgelauert und sie danach attackiert hatte. "Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, seine getrennt lebende Ehefrau aus niedrigen Beweggründen ermordet zu haben, da er die Trennung nicht akzeptieren wollte", verdeutlichte Oberstaatsanwalt Dirk Ollech. Am Samstagmorgen (6. November) wurde der Mann einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl wegen Mordes erließ. Der Beschuldigte schweigt weiterhin zur Tat und befindet sich nun in U-Haft.    

Erstmeldung: 5. November. Am frühen Freitagmorgen (5. November) ging bei der Polizei im Kreis Steinfurt ein Notruf ein. Eine Zeugin meldete gegen 6.30 Uhr, dass ihre 44-jährige Bekannte aus Ibbenbüren von ihrem getrennt lebenden Ehemann schwer verletzt worden sei. Als die Rettungskräfte am Tatort eintrafen, fanden sie die Frau mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Straße vor ihrer Wohnung liegen.

"Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für sie aber jede Hilfe zu spät, die 44-Jährige verstarb noch am Tatort", berichtet die Polizei Steinfurt. In Münster wurde kurze Zeit später eine Mordkommission unter der Leitung von Frank Schneemann eingerichtet.

Mord in Ibbenbüren? Verdächtiger festgenommen

"Durch Zeugenaussagen und sofort eingeleitete Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der in Trennung lebende Ehemann für den gewaltsamen Tod seiner Frau verantwortlich sein könnte", erklärt Schneemann am Freitagnachmittag. Der 45-Jährige konnte von der Polizei in der nähe des Tatorts in Ibbenbüren festgenommen werden und wurde auf die Wache gebracht. Es wird vermutet, dass der Mann die Trennung zu der Frau nicht akzeptieren wollte.

Ersten Ermittlungen zufolge soll der Tatverdächtige der 44-Jährigen vor ihrer Wohnung in Ibbenbüren aufgelauert haben – dann habe er sie mit einem Messer attackiert. Zu den Vorwürfen schweigt der Mann bislang. Wie Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt erklärt, wird der Leichnam zur Klärung der genauen Todesursache noch am Freitag im Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster obduziert. Die weiteren Ermittlungen dauern an. 

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