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Covid-19-Impfzertifikate: So verliert der digitale Nachweis seine Gültigkeit nicht

Die Covid-19-Impfzertifikate sind ohne Booster bald ungültig. Das teilte die EU-Kommission mit. Was jetzt zu tun ist, lesen Sie auf hallo24.de.

Von Dario Teschner

Schon bald wird eine Impfzertifikat ohne Booster ungültig (Symbolbild). Foto: Stefan Puchner/dpa

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen (CDU) hatte bereits nach dem EU-Gipfel, der in der vergangenen Woche in Brüssel stattfand, gesagt, dass ihre Behörde zeitnah eine Regelung mit Blick auf den EU-Impfnachweis vorlegen werde.

Am Dienstag (21. Dezember) wurde nun beschlossen, dass die Impfnachweise nach spätestens neun Monaten ihre Gültigkeit verlieren sollen, wenn keine Auffrischungsimpfung durchgeführt worden ist.

EU-Impfnachweis: Wichtige Änderung beschlossen

Personen ohne Boosterimpfung müssen sich im kommenden Jahr auf eine wichtige Änderung einstellen: Der digitale EU-Impfnachweis wird ab dem 1. Februar 2022 ohne eine Auffrischungsimpfung nicht mehr gültig sein. Die Regelung sei mit den EU-Staaten abgestimmt worden, heißt es in einer Pressemeldung der EU-Kommission. 

Die EU-Länderchefs können theoretisch noch gegen den Beschluss vorgehen, doch das gilt als unwahrscheinlich. Spätestens sechs Monate nach der Grundimmunisierung wird demnach die Boosterimpfung empfohlen. Das EU-Impfzertifikat soll aber drei weitere Monate gültig sein, bevor es abläuft. So sollen alle Personen die Gelegenheit haben, ihre Corona-Impfung rechtzeitig aufzufrischen. Die geplanten Regelungen zum Verfall des Impfstatus kamen bereits bei der MPK am 2. Dezember zur Sprache. 

EU-Impfzertifikat: So bleibt es gültig

Nach der Boosterimpfung ist es zwingend erforderlich, einen weiteren QR-Code in die CovPass-App hochzuladen. Geimpfte Personen bekommen diesen beispielsweise im Impfzentrum, in der Arztpraxis oder in der Apotheke. Der europaweite Impfnachweis wird mittlerweile in zahlreichen Ländern auch außerhalb der EU anerkannt. Der QR-Code ist in der Smartphone-App darstellbar und kann digital ausgelesen werden. 

Sorge bereitet den Gesundheitsexperten weiterhin die Coronavirus-Variante Omikron. Um das Infektionsgeschehen in Deutschland unter Kontrolle zu halten, beraten Bund und Länder beim Corona-Gipfel am Dienstag über strengere Kontaktbeschränkungen für alle. Ein wichtiges Mittel bei der Pandemie-Bekämpfung bleibt die Immunisierung. Hierzulande haben inzwischen mindestens 27,1 Millionen Menschen eine Corona-Boosterimpfung erhalten, wie aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht.

Wo erhält man den digitalen Impfnachweis?

Geimpfte erhalten den Impfnachweis nach ihrer Immunisierung beim Arzt oder im Impfzentrum. Das digitale Zertifikat kann man sich aber auch nachträglich in der Apotheke ausstellen lassen. Über die CovPass-App müssen die QR-Codes auf den Zertifikaten eingescannt werden. Den vollständigen Impfschutz zeigt die App 14 Tage nach der letzten benötigten Impfung an.

Die ausgehändigten QR-Codes sollten auch nach dem Einscannen unbedingt aufbewahrt werden, um sie bei Bedarf erneut verwenden zu können, beispielsweise bei einem Wechsel des Smartphones. Wer möchte, kann den digitalen Impfnachweis auch in der Corona-Warn-App nutzen, die ebenfalls die Möglichkeit des Einscannens und Verwaltens der digitalen Impfzertifikate bietet.

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