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Suche nach Kupferdieben

Großeinsatz am Kraftwerk – Polizei mit Hubschrauber und Spürhund vor Ort

Kirchlengern

Die Polizei Herford war in der Nacht mit Hubschrauber, Spürhund und mehreren Beamten im Einsatz. Maskierte waren ins Kraftwerk Kirchlengern eingebrochen.

Von Dario Teschner

Ein Polizeihubschrauber fliegt über das Kraftwerk Kirchlengern und sucht nach Kupferdieben. Foto: Silas Stein/dpa

Mit einem Großaufgebot haben Polizeikräfte im Kreis Herford nach mehreren Männern gesucht. Die maskierten Täter waren in der Nacht zu Mittwoch (20. Juli) in das Kraftwerk Kirchlengern eingedrungen, um im großen Stil Kupferkabel zu klauen. 

Nach WDR-Informationen war es bereits der dritte Einbruch am Kraftwerk an der Bahnhofstraße in diesem Jahr. Im Januar und März dieses Jahres hatten unbekannte Kupferdiebe auf dem Gelände bereits Beute im Wert von mehreren 10.000 Euro gemacht. Die Polizei geht von einer Bande aus. 

Kirchlengern: Polizei nimmt drei Kupferdiebe fest

Der Sicherheitsdienst eines in der Bahnhofstraße ansässigen Energieversorgers hatte den Einbruch bemerkt und gegen 0 Uhr die Polizei verständigt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler haben mehrere maskierte Personen versucht, riesige Kabeltrommeln, die rund eine halbe Tonne wiegen, von dem Betriebsgelände in Richtung Else und Bürgerwald zu schaffen, um sie von dort aus für den Abtransport fertig zu machen. 

Bei Eintreffen der Polizeikräfte wies das Eingangstor massive Beschädigungen auf. Die Beamten fanden in einem angrenzenden Feld zwölf entwendete Kabeltrommeln. Um die Kupferdiebe zu schnappen, kamen unter anderem ein Hubschrauber und ein Spürhund zum Einsatz. "Im Bereich der Elsestraße konnten sodann mehrere tatverdächtige Personen gesichtet werden, die zu Fuß flüchteten", berichtete die Polizei Herford. Drei Tatverdächtige konnten schließlich festgenommen werden.

Kirchlengern: Kupferdiebe wurden auf ihrer Flucht verletzt

Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer (29 und 30 Jahre) aus Rumänien und um einen 23-Jährigen aus Hehlen. Die beiden Rumänen wurden jeweils durch einen Biss des Polizeihundes verletzt und mussten ambulant in einer Klinik behandelt werden.  "Im Anschluss der ärztlichen Untersuchungen wurden alle drei Männer dem Herforder Gewahrsam zugeführt, da sie bereits polizeilich international in Erscheinung getreten sind", so die Polizei Herford. Die Ermittlungen zu dem Bandendiebstahl dauern an. 

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