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Verdacht auf fahrlässige Tötung

Nach tragischem Kindstod (5) – Polizei ermittelt gegen Mann

Lemgo

Die Polizei Lippe ermittelt nach dem tragischen Tod eines fünfjährigen Jungen in einer Kita in Lemgo-Lieme wegen fahrlässiger Tötung gegen einen 46-jährigen.

Von Dario Teschner

Ein Kind (5) ist in Lemgo durch einen Anhänger tödlich verletzt worden. Nun wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Foto: Polizei Lippe

Zu einem tragischen Unglück ist es am Dienstag (31. August) in einer Kita im Kreis Lippe gekommen. Ein fünfjähriger Junge wurde in der Einrichtung in Lemgo-Lieme bei einem Unfall mit einem abgestellten Anhänger tödlich verletzt. Das Kind war beim Spielen zwischen der Kippvorrichtung und dem Fahrgestell des drei mal zwei Meter großen Anhängers eingeklemmt worden. Die Behörden ermitteln nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen einen 46-jährigen Mann aus Lemgo, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwochnachmittag (1. September).

Lippe: Todesursache des Jungen (5) steht fest

Der Leichnam des toten Fünfjährigen aus Ostwestfalen wurde inzwischen untersucht. Das Obduktionsergebnis ist eindeutig. "Der kleine Junge verstarb an den Folgen seiner bei dem Unfall erlittenen Verletzungen", berichten die Polizei Lippe und die Staatsanwaltschaft Detmold in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Gegen den Mann aus Lemgo, der den Anhänger auf dem Kita-Gelände abgestellt hat, wird nun ermittelt. Nach Polizeiangaben sollte der Wagen, der dem kirchlichen Träger des Kindergartens gehört, dazu dienen, Sperrmüll zu entsorgen. Noch bevor der Anhänger jedoch beladen werden konnte, kam es zu dem tragischen Unfall. Ein  Sachverständiger soll das Fahrzeug nun untersuchen. Der genaue Unfallhergang konnte noch nicht geklärt werden, da noch nicht alle Zeugen vernommen werden konnten. 

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