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Mordkommission ermittelt

Opfer nach Messerstecherei in OWL außer Lebensgefahr

Lemgo

Ein 30-Jähriger ist mit einem Messer auf drei Männer losgegangen und verletzte zwei von ihnen lebensbedrohlich. Die Opfer mussten notoperiert werden.

Eine Bielefelder Mordkommission ermittelt zu einem versuchten Tötungsdelikt in Lemgo. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Update: 11.30 Uhr. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiterhin gegen einen 30-jährigen Lemgoer. Dem Mann wird zweifacher versuchter Totschlag vorgeworfen, weil er drei Personen mit einem Messer verletzt haben soll. Zwei Opfer erlitten lebensbedrohliche Verletzungen.

Beide Männer mussten sich einer Operation unterziehen und schweben nun nicht mehr in Lebensgefahr, berichtet Radio Lippe. Offenbar wollten die Männer einen Streit schlichten. Der Tatverdächtige hat sich bisher nicht zu der Messerstecherei in Lemgo geäußert.

Lemgo: Männer durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt

Erstmeldung: 21. November, 8.56 Uhr. In einer Gaststätte an der Schuhstraße in Lemgo gerieten in der Nacht zu Samstag (19. November) vier Männer in einen Streit. Nachdem die beteiligten Personen das Lokal verlassen hatten, eskalierte die Auseinandersetzung. 

Auf dem Gehweg vor der Location stach ein 30-Jähriger gegen 3.40 Uhr mit einem Messer auf seine drei Kontrahenten ein. Zwei Opfer, ein 22-Jähriger und ein 30-Jähriger (beide aus Lemgo), erlitten lebensbedrohliche Verletzungen. Ein weiterer Lemgoer (34) verletzte sich leicht.

Nach Messerattacke in Lemgo – Mordkommission ermittelt

Die drei Opfer mussten am Tatort medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Der 30-jährige Beschuldigte aus Lemgo konnte nach dem Messerangriff festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt werden. Dieser erließ Haftbefehl. "Nach einer ersten Bewertung ist in zwei Fällen von einem versuchten Tötungsdelikt auszugehen. Um den genauen Tathergang und das Tatmotiv zu ermitteln, hat das Polizeipräsidium Bielefeld die Mordkommission Schuh eingerichtet", teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

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