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  5. Tierpark Herford: Luchs Sieghard lässt sich nicht betäuben

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Arzt von Standhaftigkeit total geflasht

Luchs Sieghard hat es faustdick hinter den Ohren

Dieser Luchs würde wohl auch nach zwölf Runden Boxkampf nicht einknicken. Fünf Narkosepfeile reichten nicht aus, um das Tier zu betäuben.

Von Dario Teschner

Ein Luchs hält die Tierpark-Betreiber auf Trab. Foto: picture alliance / Boris Roessler/dpa

Herford – Luchs Sieghard bleibt standhaft. Komme was da wolle. Bei ihm ist der Name Programm.

Die Raubkatze taumelt und wackelt, aber mehr auch nicht. Der Luchs-Papa aus dem Herforder Tierpark ist einfach nicht klein zu kriegen. Eine Untersuchung seines Babys musste deshalb ausfallen.

Tierarzt erlebt sein blaues Wunder

Langsam macht sich Ratlosigkeit breit. Bevor der Luchs-Papa nicht im Reich der Träume angekommen ist, kann das Jungtier nicht untersucht werden. Ein Betreten des Geheges wäre zum jetzigen Zeitpunkt viel zu gefährlich. Das Männchen könnte jeden Eindringling im Handumdrehen umbringen.

Aktion abgebrochen: Fortsetzung am Freitag

Nach mehreren missglückten Versuchen die 30 Kilogramm schwere Katze zu betäuben, haben die Experten erst einmal aufgegeben. Drei Pfeile sitzen. Noch mehr Narkosemittel kann dem Tier heute nicht verabreicht werden. Zu groß ist die Gefahr, dass Sieghard daran sterben könnte. Also geht es am Freitag wieder von vorne los.

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