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Am Steuer eingeschlafen

Großeinsatz am Kanal: Autofahrer rollt ins Wasser

Lüdinghausen

Am Dortmund-Ems-Kanal in Lüdinghausen musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz ausrücken. Dort rollte ein 21-Jähriger mit seinem Wagen ins Wasser.

Von Sohrab Dabir

Der BMW konnte aus dem Kanal in Lüdinghausen geborgen werden. Foto: Polizei Coesfeld

Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Mittwochmorgen (9. Februar) ein Autofahrer im Dortmund-Ems-Kanal in Lüdinghausen gelandet. Verkehrsteilnehmer hatten an der Seppenrader Straße gesehen, wie eine Person auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Wie sich herausstellte, war der 21-Jährige zuvor mit seinem Wagen im Wasser gelandet – konnte sich jedoch eigenständig aus dem Dortmund-Ems-Kanal befreien. Laut eigener Aussage hatte sich der junge Mann mit seinem Pkw am Kanalufer in Lüdinghausen aufgehalten, als er dann eingeschlafen sei.

Lüdinghausen: Im Auto gekifft und dann im Kanal gelandet

Der Mann blieb bei dem Vorfall unverletzt, war jedoch stark unterkühlt. Ärzte nahmen dem 21-Jährigen eine Blutprobe ab, da er angegeben hatte, vor dem Unglück Lüdinghausen gekifft zu haben. Die Wasserschutzpolizei musste den Bereich rund um den Dortmund-Ems-Kanal an der Seppenrader Straße absperren, da Taucher überprüfen wollten, ob sich möglicherweise noch weitere Personen im Auto befinden. 

Nachdem die Taucher den BMW im Wasser geortet hatten, fischten ihn Kräfte der Feuerwehr mit einem Kranwagen aus dem Kanal. Den Fahrer erwarten nun Anzeigen wegen Autofahrens unter Drogeneinfluss sowie wegen Gewässerverunreinigung. "Weiterhin werden steuerrechtliche Verstöße des Fahrzeughalters geprüft", teilt die Polizei mit. Der 21-Jährige soll angegeben haben, das Auto zuvor nur ausgeliehen zu haben. Erst kürzlich hatte es am Dortmund-Ems-Kanal in Lüdinghausen einen Großeinsatz gegeben, als eine Leiche im Wasser geborgen wurde. 

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