1. www.hallo24.de
  2. >
  3. Region
  4. >
  5. Lüdinghausen: Von Zug erfasst – mehrere Rinder tot

  6. >

Bahnstrecke stundenlang gesperrt

Von Zug erfasst – mehrere Rinder tot

Lüdinghausen

Entlaufende Rinder sind in Lüdinghausen von einem Zug der RB51 erfasst worden. Der Bahnverkehr zwischen Enschede und Dortmund wurde zeitweise eingestellt.

Von Dario Teschner

Während des Rettungseinsatzes an der Bahnstrecke Enschede-Lüdinghausen-Dortmund blieben die Züge im Bahnhof. (Symbolbild) Foto: Jonas Walzberg/dpa

Update: 8. Juli, 12.19 Uhr. Die Bundespolizei hat in einer Pressemitteilung jetzt weitere Informationen zu dem Bahnunfall, der sich nahe Lüdinghausen zugetragen hat, veröffentlicht. Laut den Beamten sei der Zug der RB51 mit fünf Kühen kollidiert. Der Lokführer hatte zuvor noch eine Notbremsung eingeleitet, jedoch kam die Bahn nicht mehr rechtzeitig zum Stehen.

Wie bereits berichtet, blieben die zehn Bahnreisenden unverletzt. Fünf von insgesamt 13 Kühen starben. Die restlichen Tiere konnten wieder eingefangen werden. "Wie die Kühe auf die Strecke gelangen konnten und wie groß die Sachschadenslage ausfallen wird, ist zurzeit noch Gegenstand weiterer Ermittlungen", so die Bundespolizei.

Erstmeldung: 8. Juli, 9.57 Uhr. In Lüdinghausen hat ein Unfall in der Nacht zu Freitag (8. Juli) einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst. Ein Zug der RB51 erfasste im Bereich der Bauerschaft Ondrup zwischen Seppenrade und Dülmen mehrere Rinder, die sich auf einem Gleis befanden.

Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen sich zehn Fahrgäste in der Regionalbahn befunden haben. Die Reisenden seien nach Informationen von Radio Kiepenkerl mit dem Schrecken davon gekommen und mit Taxis an ihr Ziel gebracht worden. 

Lüdinghausen: Feuerwehr sucht nach vermisstem Rind

Durch die Kollision mit dem Zug seien vier Rinder getötet und ein weiteres Tier so schwer verletzt worden, dass es von einem Jäger erlöst werden musste, heißt es in dem Bericht. Da der Besitzer der Herde noch ein Rind vermisste, blieb die Bahnstrecke Enschede-Lüdinghausen-Dortmund für mehrere Stunden gesperrt.

Die Suchmaßnahmen wurden von der Feuerwehr unterstützt, die eine Drohne sowie eine Wärmebildkamera einsetzte. Dennoch konnte das entlaufene Rind nicht gefunden werden. Der Zug der RB51 war nach dem Unfall nicht mehr fahrtüchtig und wurde abgeschleppt. Am Freitagmorgen konnte der Bahnbetrieb auf der Strecke wieder aufgenommen werden. Wie die Tiere entkamen und warum sie auf die Schienen liefen, ist noch nicht bekannt.

Startseite
ANZEIGE