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Gesetzesänderungen

Mai 2022: Neuerungen bei Amazon, Ebay und im Supermarkt betreffen Millionen Menschen

Der Mai 2022 hält Änderungen für Millionen von Menschen bereit. Mehr zu den neuen Regeln bei Ebay, Amazon und im Supermarkt lesen Sie bei hallo24.de.

Von Dario Teschner

Neuer Monat, neue Regeln: Im Mai 2022 stehen in Deutschland wieder einmal eine Vielzahl an Gesetzänderungen an, die Millionen von Menschen betreffen. Vor allem beim Online-Shopping, beispielsweise bei Ebay oder Amazon, aber auch beim Einkaufen im Supermarkt werden die Auswirkungen spürbar sein.

Betroffen von den Änderungen ist die Preisauszeichnung in den Läden. Ziel sei es, dass Kunden die Angebote in den Märkten zukünftig besser vergleichen können. Angesichts der stark gestiegenen Lebensmittelpreise könnte dies den Verbrauchern zugutekommen.

Mai 2022: Neuerungen bei Aldi, Kaufland, Lidl

Die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und die Folgen der Coronavirus-Pandemie haben die Preise in Deutschland in die Höhe getrieben. Für viele Verbraucher wird es darum immer wichtiger, Angebote in den Märkten zu vergleichen. Eine Gesetzesänderung, die im Mai 2022 in Kraft tritt, könnte den Kunden in Zukunft dabei helfen.

Supermärkte und Discounter sollen ab dem 28. Mai dazu verpflichtet werden, Preise einheitlich darzustellen. Bisher war es Aldi, Kaufland, Lidl, Edeka und anderen Unternehmen freigestellt, ob sie beispielsweise auf ihren Verkaufsschildern den Grundpreis pro 100 Gramm oder pro Kilogramm angeben. Nach der neuen Preisanpassungsverordnung wird zukünftig auf einen Blick ersichtlich sein, was ein Kilogramm oder ein Liter des Produktes kostet.

Auch im Hinblick auf das Problem der Lebensmittelverschwendung in den Märkten gibt es eine Anpassung. Bei Lebensmittel, die wegen eines nahenden Mindesthaltbarkeitsdatums reduziert werden, muss nur noch für den Kunden ersichtlich sein, um viel Prozent der Preis gesenkt wird. Weder der Gesamtpreis noch der Grundpreis müssen dann noch abgebildet werden. Nach Angaben der Verbraucherzentrale sei jedoch fraglich, ob dadurch wirklich weniger Lebensmittel in der Tonne landen, da viele Einzelhändler diese Vorgehensweise bereits praktizieren.

Neue Regeln im Mai: Das ändert sich bei Amazon und Ebay

Ab dem 28. Mai müssen Online-Anbieter wie etwa Ebay oder Amazon einer veränderten Informationspflicht gegenüber ihren Kunden nachkommen. Bislang würden die Betreiber der Plattformen die Verbraucher zumeist im Unklaren darüber lassen, warum welche Produkte an welcher Stelle der Ergebnisliste angezeigt werden. Dazu sollen sie durch die Gesetzänderung jetzt verpflichtet werden, berichtet die Verbraucherzentrale NRW.

Auch Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox seien von der Neuerung betroffen. Ab dem 28. Mai müssen diese offenlegen, welche Anbieter beispielsweise bei einem Vergleich berücksichtigt wurden. Des Weiteren werden Ticketbörsen dazu verpflichtet, über den Originalpreis von Eintrittskarten genau zu informieren und auch auf zusätzliche Kosten oder Gebühren aufmerksam zu machen. Wenn ein Unternehmen gegen die neuen Regeln verstößt, könnten nach Angaben der Verbraucherzentrale Bußgelder von bis zu 50.000 Euro fällig werden. Firmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 1,25 Millionen müssen mit weitaus höheren Strafen rechnen (bis zu 4 Prozent des Umsatzes).

Bierpreise steigen ab Mai 2022

Während die Deutschen bereits für Mehl, Öl, Fleisch und viele weitere Lebensmittel mehr Geld in den Supermärkten wie Edeka oder Rewe zahlen müssen, wird auch das Bier teurer. Einige Brauereien hatten bereits im April ihre Preise erhöht. Weitere Unternehmen wie etwa die Radeberger- und die Bitburger-Gruppe ziehen im Mai nun nach.

Von dem Preisanstieg werden zunächst nur die Händler betroffen sein. Doch es ist davon auszugehen, dass diese die Mehrkosten auf den Kunden umlegen werden. Das Glas Bier in der Kneipe dürfte dann zwischen 30 und 50 Cent teurer werden. Der Preis für einen Kasten Bier im Getränkemarkt steigt voraussichtlich um rund einen Euro. Die Lebensmittelpreise werden vor allem aufgrund der gestiegenen Rohstoffe wohl noch weiter in die Höhe schießen. Die Bundesregierung hat einige Entlastungspakte für die Bürgerinnen und Bürger angekündigt, die im Juni kommen sollen.

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