Gütersloh

Massenkarambolage auf A2 fordert 23 Verletzte – Autofahrer behindern Retter

Bei einem Unfall auf der A2 bei Gütersloh wurden am Sonntag mehrere Menschen schwer verletzt. 15 Fahrzeuge waren wegen starkem Regen ineinander gefahren.

Von Sven Haverkamp

Update: 18. Mai. Nach offiziellen Angaben der zuständigen Polizei Bielefeld wurden bei der Massenkarambolage auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh elf Personen aus insgesamt 15 beteiligten Fahrzeugen verletzt. Die Ursache war plötzlich einsetzender Starkregen, aufgrund dessen viele AutofahrerInnen stark, teils bis zum Stillstand, abbremsen mussten.

Da in vielen Fällen die Geschwindigkeit nicht angepasst war, konnten einige AutofahrerInnen nicht rechtzeitig bremsen, gerieten ins Schleudern und es kam zu Kollisionen. Zu den Verletzten hieß es seitens der Polizei: „Nach derzeitigem Ermittlungsstand verletzten sich vier Personen schwer und sieben leicht. Ein 55-jähriger Spenger, ein 50-jähriger Hagener, zwei 14- und 48-jährige Gifhornerinnen, ein 21-jähriger Leopoldshöher, eine 30-jährige Frau aus Rellingen und eine 50-jährige Detmolderin zählten zu den Leichtverletzten. Schwer hingegen verletzten sich eine 21-jährige Münsteranerin, ein 30-jähriger Mann aus Lüdenscheid sowie zwei 52- und 82-jährige Hagenerin.“

Auch zu dem rücksichtslosen Verhalten der AutofahrerInnen äußerten sich die Ermittler. Demnach fielen mehrere Autofahrer durch ihre rücksichtslose und gefährliche Fahrweise auf. Sie nutzten die Befehlsabfahrt zur Rastanlage Gütersloh, wodurch es zu einer Verstopfung der Zufahrt kam, die für Einsatzkräfte und Material benötigt wurde. Einige der Fahrer wendeten sogar auf der Fahrbahn, um die Behelfsabfahrt zu erreichen. Gegen 19.30 konnte die Vollsperrung in Fahrtrichtung Hannover teilweise aufgehoben werden. Die Aufräumartbeiten waren gegen 20.15 Uhr beendet.

Unfall mit vielen Verletzten auf der A2 bei Gütersloh

Erstmeldung. Gütersloh – Am Sonntagnachmittag (16. Mai) kam es auf der A2 gegen 15.10 Uhr aufgrund plötzlichen Starkregens zu einer Massenkarambolage. Laut dpa-Berichten krachten zwischen der Rastanlage Gütersloh und der Ausfahrt Gütersloh insgesamt 15 (laut anderen Angaben 17) Autos auf der linken Spur ineinander. Die Feuerwehr erstreckte sich die Unfallstelle auf eine Strecke von 50 bis 100 Metern.

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Eine Person nach Massenkarambolage auf A2 bei Gütersloh in Lebensgefahr

Bei dem Massenunfall auf der A2 bei Gütersloh in Ostwestfalen* wurden insgesamt 23 Personen verletzt, sieben davon schwer, eine Person schwebt in Lebensgefahr. In dem dreispurigen Bereich erstreckte sich ein Trümmerfeld auf zwei Spuren. Es sei ein Zelt aufgebaut worden, um Personen zunächst regensicher unterbringen zu können, bis sie von den Notärzten gesichtet wurden, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Insgesamt waren die Retter mit einem Großaufgebot vor Ort auf der A2 bei Gütersloh. Rund 50 Feuerwehrleute und 50 Rettungskräfte von den Maltesern, den Johannitern und dem kümmerten sich vor Ort und die vielen Verletzten. Die Aufräum- und Rettungsarbeiten sorgten am Sonntag für lange Staus. Die A2 musste in Fahrtrichtung Hannover zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh bis in die Abendstunden gesperrt werden.

Schwerer Unfall auf A2 bei Gütersloh: Autofahrer behindern Rettungskräfte

Die Sperrung der A2 in Richtung Hannover sorgte für lange Wartezeiten und viel Ungeduld bei den AutofahrerInnen. Diese versuchten laut Berichten von Radio Gütersloh, die Autobahn über die Raststätte Gütersloh zu verlassen. Dabei kamen sie immer wieder den Rettungskräften in die Quere und behinderten diese massiv bei der Arbeit.

Auch am Donnerstag (13. Mai) kam es in der Region zu einem tragischen Unfall: An der Carl-Bertelsmann-Straße in Gütersloh wurde ein Motorradfahrer von einem Autofahrer übersehen. Bei der folgenden Kollision verletzte sich ersterer so schwer, dass er noch am Unfallort verstarb. (*Msl24.de ist ein Angebot von IPPEN.DIGITAL)

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