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Über 100.000 Euro Schaden

Nach Großbrand in Minden – Polizei nennt neue Details

Minden

In einem Mehrfamilienhaus an der Mainstraße ist ein Feuer ausgebrochen. Der Brand löste einen Großeinsatz der Feuerwehr in Minden aus.

Von Dario Teschner

Die Kräfte der Feuerwehr Minden rückten zu einem Wohnhausbrand an der Mainstraße aus (Symbolbild). Foto: Boris Roessler/dpa

Update: 20. Juli, 9.31 Uhr. Die Polizei Minden-Lübbecke hat weitere Informationen zu dem Wohnhausbrand an der Mainstraße, der sich am frühen Montagmorgen (19. Juli) ereignet hat, mitgeteilt. Die Ermittler bestätigten, dass durch das Feuer keine Personen zu Schaden kamen. Alle zehn Mieter des Mehrfamilienhauses konnten sich vor den Flammen retten.

Der Dachstuhl des Brand-Hauses in Minden wurde durch das Feuer, das im  Schlafzimmer einer Obergeschosswohnung ausgebrochen war, völlig zerstört. "Nach erster Begutachtung des Brandortes durch die Spezialisten der Kriminalpolizei liegen keine Hinweise auf eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandlegung vor", so die Polizei. Demnach sei von einem technischen Defekt auszugehen.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler auf 100.000 bis 150.000 Euro. Acht Bewohner des Hauses kommen vorerst bei Freunden und Verwandten unter. Das Ordnungsamt Minden kümmert sich um eine Unterkunft für die beiden übrigen Personen.

Minden: Bewohner retten sich aus Wohnhaus

Erstmeldung: 19. Juli. In der Nacht von Sonntag auf Montag (18./19. Juli) wurden die Bewohner des betroffenen Wohnhauses an der Mainstraße im Stadtteil Dankersen unsanft aus dem Schlaf gerissen. Ein Rauchmelder schlug Alarm, weil in dem Mehrparteienhaus ein Feuer ausgebrochen war. Gegen 0.02 Uhr ging bei der Rettungsleitstelle in Minden der Notruf ein. Der Feuerwehr wurde ein Dachstuhlbrand gemeldet. Umgehend begaben sich die Einsatzkräfte aus Ostwestfalen zum Brandort. 

Als die ersten Retter in die Mainstraße abbogen, sahen sie, wie die Flammen aus einer Gaube schlugen. Das Feuer hatte sich rasch ausgebreitet. Die elf Bewohner des Gebäudes, die unverletzt blieben, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass die Feuerwehr Minden umgehend mit den Löscharbeiten beginnen konnte. Um das Feuer wirksam bekämpfen zu können, wurden Trupps von innen und außen in Stellung gebracht. 

Eine zweite Drehleiter wurde benötigt, weil die Flammen sich auf die andere Seite des Daches ausgebreitet hatten. Der Wohnhausbrand konnte schließlich gelöscht werden. Durch das Feuer wurde das Mehrfamilienhaus stark beschädigt. Derzeit ist das Gebäude im Stadtteil Dankersen unbewohnbar. Die Bewohner kamen vorerst bei Freunden und Bekannten unter. Die Ermittler der Polizei Minden-Lübbecke müssen nun untersuchen, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Nach der Flutkatastrophe sind noch immer einige Feuerwehren aus Bielefeld und anderen Kommunen in NRW im Hochwasser-Einsatz, um den Menschen zu helfen.

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