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Erklärung von Jens Spahn

Nach Biontech jetzt auch Moderna: Aber Bürger dürfen Impfstoff nicht auswählen

Der zweite Impfstoff, der in der EU zugelassen wurde, kann ab dieser Woche gespritzt werden. Derweil bat Jens Spahn um Verständnis für die neuen Corona-Regeln.

Von Sohrab Dabir

Am heutigen Montag (11. Januar) ist in Deutschland der zweite Coronavirus-Impfstoff eingetroffen. Die Dosen des US-Unternehmens Moderna werden zunächst an einen zentralen Punkt geliefert und gehen von dort aus in die Bundesländer, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im ZDF-Morgenmagazin erklärte.

Knapp zwei Millionen Dosen des Moderna-Impfstoffs sollen bis zum Ende des ersten Quartals in Deutschland eintreffen – im Laufe des Jahres sollen es 50 Millionen werden, betonte der aus Ahaus stammende Jens Spahn. Ab Dienstag (12. Januar) beginnen dann auch die Impfzentren im Münsterland und in ganz NRW damit, den Impfstoff aus den USA zu verabreichen.

PersonJens Spahn
AmtBundesgesundheitsminister
GeburtsortAhaus

Jens Spahn: Bürger haben keine Wahl bei Impfstoff

Personen, die eine Impfung erhalten, dürfen sich den Impfstoff jedoch nicht selber aussuchen, betonte der CDU-Politiker Jens Spahn. Dies sei aufgrund der derzeit noch knappen Menge an Impfdosen in Deutschland „im Moment und auch absehbar“ nicht möglich, so der Bundesgesundheitsminister aus dem Münsterland.

Die beiden in Europa bislang zugelassenen Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna seien jedoch ohnehin „äquivalent in Wirksamkeit und Sicherheit“, erklärte Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission. (In unserem Artikel klären wir darüber auf, was Sie bei einer Corona-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech beachten müssen.) Ob und wann in Zukunft noch weitere Impfstoffe nach Deutschland kommen, sei jedoch noch unklar. Bislang habe noch kein weiterer Wirkstoff das Zulassungsverfahren abgeschlossen. Jens Spahn warb derweil um Geduld bei den Bundesbürgern.

Jens Spahn bittet um Verständnis für Corona-Regeln

Denn seit Montag gelten landes- und bundesweit die neuen, verschärften Coronavirus-Regeln. Unter anderem wurde die Anzahl der Personen, die sich im privaten Raum treffen dürfen, gesenkt – zudem müssen Schüler in NRW auf Distanzunterricht umsteigen. Gesundheitsminister Jens Spahn bat aufgrund der strengeren Kontaktbeschränkungen um Verständnis bei den Menschen. „Ich weiß, das sind jetzt nochmal besondere Schwierigkeiten, Härten für viele, auch soziale Härten, aber das ist im Moment auch der Bereich, wo sich dieses Virus vor allem noch überträgt“, sagte der 40-Jährige im Morgenmagazin von ARD und ZDF.

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