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Corona

Niederlande sind Hochinzidenzgebiet: Das gilt für deutsche Touristen

Die Infektionszahlen in den Niederlanden sind erneut angestiegen. Ab Dienstag gelten dort wieder verschärfte Regeln – auch für Besucher aus NRW.

Von Sohrab Dabir

Die Niederlande fahren seit längerer Zeit einen anderen Corona-Kurs als beispielsweise Deutschland. So wurde im Nachbarland vor wenigen Wochen noch kräftig gelockert, obwohl die Infektionszahlen stark angestiegen waren. Die Quittung gibt es jetzt: Seit Dienstag (27. Juli) gelten die Niederlande als Hochinzidenzgebiet.

Am vergangenen Freitag (23. Juli) lag die 7-Tage-Inzidenz in den Niederlanden bei 360. Am Dienstag beträgt die Inzidenz noch 237. Für Menschen aus Deutschland, die sich ins Nachbarland begeben, gelten daher ab sofort strengere Regeln bei Einreise und Heimkehr.

Hochinzidenzgebiet: Quarantäne nach Rückkehr aus Niederlanden

Wer in die Niederlange reisen möchte, muss zunächst einen Nachweis über eine Corona-Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test vorweisen können. Wer aus dem Nachbarland zurückkehrt und nicht vollständig immunisiert ist, muss sich für zehn Tage in Selbstisolation begeben, die er mit einem negativen Corona-Test nach fünf Tagen vorzeitig verlassen kann.

Für bestimmte Personen gibt es jedoch Ausnahmen: Berufspendler sowie Kurzurlauber, die sich weniger als 24 Stunden in dem Land aufhalten, also auch Schüler und Studenten, sind von den Maßnahmen befreit. Zudem sind Berufspendler lediglich verpflichtet, sich mindestens zweimal die Woche testen zu lassen. Dies können betroffene auch nach der Einreise (zum Beispiel am Arbeitsplatz) nachholen. 

Erneut zählen die Niederlande als Hochinzidenzgebiet. Foto: Federico Gambarini

Kurztrips in die Niederlande ohne Auflagen möglich

Bei Aufenthalten bis maximal 72 Stunden ist zwar ebenfalls keine Quarantäne nach der Rückkehr nach Deutschland notwendig, jedoch muss bei der Einreise in die Niederlande ein Nachweis mitgeführt werden. Wer einen Kurztrip beispielsweise an die niederländische Küste plant, muss sich also nirgendwo anmelden oder in Isolation begeben. Die Maskenpflicht gilt im Nachbarland zudem nur da, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann – also an Bahnhöfen, im ÖPNV oder am Flughafen.

Derweil hat in NRW seit dieser Woche die Inzidenzstufe 1 gegriffen. Landesweit gelten somit wieder strengere Corona-Regeln – auch in Kreisen und Städten, in denen die Inzidenz unter zehn liegt.

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