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Gütersloh

Notarztwagen erfasst 3-Jährigen – Rettungshubschrauber im Einsatz

Dramatische Szenen spielten sich bei einem Unfall in Gütersloh ab. Ein Kind (3) rannte unvermittelt auf die Straße und wurde von einem Notarztwagen erfasst.

Von Dario Teschner

Gütersloh – Am Sonntag (28. März) kam es auf der Straße „Blessenstätte“ in Gütersloh zu einem folgenschweren Unfall, nachdem ein dreijähriger Junge plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen war. Der Fahrer (29) eines Notarztwagens konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Kind.

StadtGütersloh
Einwohner100.861 (31. Dez. 2019)
BundeslandNRW

Gütersloh: Unfall mit Notarztwagen – KInd schwer verletzt

Laut Polizei Gütersloh ereignete sich der Unfall am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr. Der Dreijährige hielt sich mit seinen Eltern an der Blessenstätte in Höhe des Gehwegs an der Feldstraße auf. Die Familie hatte offenbar Besuch von Verwandten, den es zu verabschieden galt, berichtete das Westfalen-Blatt. Das Auto wurde für die Rückfahrt startklar gemacht und beladen. Vier bis sechs Personen befanden sich am Fahrzeug.

Zeitgleich befuhr ein Notarztwagen der Gütersloher Berufsfeuerwehr die Straße in Ostwestfalen*. Der Retter war auf dem Weg zum Klinikum Gütersloh und dabei ohne Blaulicht und Martinshorn unterwegs. Der Dreijährige betrat plötzlich unvermittelt die Fahrbahn. Trotz eingeleiteter Vollbremsung erfasste der 29-jährige Fahrer das Kind. Mit schweren Verletzungen wurde der Junge per Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Osnabrück geflogen.

Gütersloh: Polizei ermittelt nach Unfall mit Notarztwagen

„Ermittler des Verkehrskommissariats Gütersloh sowie ein Sachverständiger erschienen an der Unfallstelle. Die Ermittlungen zu dem Unfallhergang dauern an“, heißt es in der Mitteilung der Polizei. An welcher Stelle der Wagen das Kind erfasst habe, sei noch nicht geklärt. Für die Unfallaufnahme musste die Blessenstätte zwischen den Einmündungen Friedhofstraße und Unter den Ulmen für den Verkehr komplett gesperrt werden.

Am Notarztwagen waren oberflächlich keine Unfallspuren zu sehen. Aus dem Fahrtenschreiber des Einsatzfahrzeuges konnten jedoch weitere Daten entnommen werden, die noch ausgewertet werden. Der Fahrer musste nach dem Unfall von einem Notfallseelsorger betreut werden. Die Ermittler der Polizei Gütersloh musste während ihres Einsatzes zudem gegen Gaffer vorgehen, die Fotos und Videos von der Unfallstelle machen wollten. Vermehrt mussten sie die Schaulustigen dazu auffordern, ihre Aufnahmen wieder zu löschen.

Am Mittwoch (24. März) war es in der Stadt ebenfalls zu einem Unglück gekommen: Zwei Autos stießen bei einem Unfall in Gütersloh zusammen und mehrere Personen erlitten Verletzungen, darunter zwei Kinder und eine schwangere Frau. (*msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

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