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Corona-Maßnahmen

Entscheidung in NRW: 2G wird flächendeckend eingeführt

Düsseldorf

Ministerpräsident Hendrik Wüst will auf die Corona-Lage in NRW reagieren und hat die Maßnahmen verschärft. Was nun alles gilt.

Von Sohrab Dabir

NRW führt nun die 2G-Regel im Freizeitbereich ein. Foto: Sebastian Willnow/dpa

"Die Corona-Lage verschärft sich" – mit diesen Worten begann NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst die Pressekonferenz am Dienstag (16. November) in Düsseldorf. Dort stellte der CDU-Politiker die neuen Maßnahmen vor, die er für das gesamte Bundesland umsetzen will.

Flächendeckend wird für den gesamten Freizeitbereich die 2G-Regel eingeführt. Das heißt: Nur noch geimpfte und genesene Personen dürfen Veranstaltungen, Restaurants und ähnliches besuchen. Noch schärfer werden die Maßnahmen für Bereiche, in denen ein besonders hohes Infektionsrisiko herrscht.

NRW: 2G+ in Diskos und 3G am Arbeitsplatz

Darunter fallen unter anderem Diskobesuche und Karnevalssitzungen – dort wird bald 2G+ gelten. Geimpfte und genesene Personen erhalten dann nur mit einem aktuellen Coronatest Zutritt. Zudem kündigte Hendrik Wüst für den Arbeitsplatz die 3G-Regel an.

Mit den neuen Maßnahmen hoffe man, so der Ministerpräsident, der vierten Welle trotzen zu können. Bereits im Vorfeld hatte der Nachfolger von Armin Laschet angekündigt, diese Maßnahme für NRW einführen zu wollen. Die Stadt Münster hatte diesen Schritt unabhängig vom landesweiten Kurs geplant

NRW-Ministerpräsident Wüst rät weiter zur Corona-Impfung

Für Kinder würden abweichende Regeln gelten, da diese erst später ein Impfangebot erhalten haben. Auch bei den Booster-Impfungen wolle man nun aufs Tempo drücken. In NRW beträgt die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag 176,6. Zwar sei die Lage nicht so drastisch wie in anderen Bundesländern, dennoch sei es wichtig, durch diese Maßnahme die noch ungeimpften Menschen nicht einem erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen, betonte Hendrik Wüst.

"Bitte lassen Sie sich impfen", lautete sein dringender Appell an den Teil der Bevölkerung, der sich bislang noch nicht hat immunisieren lassen. Zudem dankte der NRW-Ministerpräsident dem Pflegepersonal, das "wieder an und über seine Grenzen geht, um den erkrankten Menschen zu helfen." Am Mittwoch (17. November) will Wüst den Landtag über den neuen Corona-Kurs unterrichten, am Tag darauf finden dann die gemeinsamen Beratungen von Bund und Ländern statt.

    Die Maßnahmen in der Übersicht:

  • 2G: In allen Freizeitbereichen
  • 2G+: In Bereichen, in denen das Infektionsrisiko besonders hoch ist (Diskos, Karnevalsfeiern, sexuelle Dienstleistungen)
  • 3G: Am Arbeitsplatz
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