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Neue Corona-Schutzverordnung

Auch NRW stellt auf 2G+ um – Ausnahmen für Geboosterte

In Nordrhein-Westfalen wird bei einem Restaurant-Besuch in Kürze ein zusätzlicher Corona-Test notwendig sein. Dies kündigte der Gesundheitsminister am Dienstag an.

Von Sohrab Dabir

Für die Gastronomie in NRW werden die Auflagen verschärft. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Die Zugangsbeschränkungen zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens werden ab Donnerstag (13. Januar) auch in NRW noch einmal verschärft. Grund sind die steigenden Infektionszahlen: Die 7-Tage-Inzidenz liegt derzeit (Stand: 11. Januar) bei 381,7.

Wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, wird 2G+ für die Gastronomie, den Fitness-, Freizeit- sowie Sportbereich eingeführt. Jeder Gast, der doppelt geimpft oder genesen ist, muss sich demnach vor seinem Besuch noch einem Corona-Test unterziehen. Wie auch bundesweit, gilt eine Ausnahme jedoch für Menschen, die bereits ihre Booster-Impfung haben.

Hohe Booster-Rate in NRW – Kritik an 2G+

Wer drei Mal gegen Corona geimpft wurde, für den fällt die zusätzliche Testpflicht beim Besuch im Restaurant oder im Fitnessstudio weg. Die Ausnahme gilt auch für Personen, die sich nach ihrer zweifachen Impfung mit Corona infiziert haben und zusätzlich als genesen gelten. In NRW haben derzeit rund 45 Prozent der Bürger ihre Auffrischungsimpfung erhalten, berichtete Karl-Josef Laumann.

Die Chefin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Ingrid Hartges, hatte diesen Schritt zuvor scharf kritisiert und als "Quasi-Lockdown" beschrieben. Bevor bereits der Bund in seiner vergangenen MPK die 2G+-Regel eingeführt hatte, sprach die Unternehmerin von einer "Katastrophe für Cafés, Kneipen, Bars und Restaurants". 

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