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Corona

Testpflicht trotz Booster-Impfung: Wieso NRW einen strengeren Kurs fährt

Der Bund hatte beschlossen, geboosterte Menschen von der Testpflicht zu befreien. Doch NRW verschärft die Maßnahmen. Was das nun bedeutet.

Von Sohrab Dabir

In Bereichen, in denen 2G+ gilt, müssen auch Menschen mit einer Booster-Impfung in NRW einen aktuellen Test vorweisen. (Symbolbild)  Foto: dpa

Ein Stück mehr Freiheit sollen Menschen mit einer Booster-Impfung erhalten: Dies hatten die Gesundheitsminister von Bund und Länder vor wenigen Wochen beschlossen. In Bereichen, in denen 2G+ gilt, sind dreifach geimpfte Personen von der Testpflicht befreit.

Trotz der bundesweiten Regelung hat sich das Land NRW jedoch dazu entschieden, einen schärferen Kurs in dieser Sache zu fahren. Seit Dienstag (28. Dezember) gilt in der Sauna, im Fitnessstudios und im Schwimmbad die 2G+-Regel. Doch in Nordrhein-Westfalen müssen sich auch Geboosterte testen lassen.

NRW: Testpflicht für Geboosterte in 2G+-Bereichen

Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens und mit Hinblick auf die bevorstehende Omikron-Welle, habe sich NRW dazu entschieden, auch für Menschen mit einer Booster-Impfung die Testpflicht in bestimmten Bereichen einzuführen, erklärte Landessprecher Andreas Hermes. "Nach derzeitigem Stand ist es auch für Geboosterte geboten, einen ergänzenden Test vorzulegen, um diese Bereiche und Settings für alle Beteiligten möglichst sicher zu gestalten", führt er weiter aus. Andere Bundesländer, beispielsweise Niedersachsen, haben die Testpflicht für dreifach geimpfte Menschen aufgehoben.

Das Land NRW setze sich aufgrund der Omikron-Variante, die um einiges infektiöser sei als die bisherigen Varianten, für "maximale Sicherheit" der Bürger ein, betont Hermes. In Nordrhein-Westfalen liegt die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 179,4. 

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