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Corona-Maßnahmen

Brandenburg sagt "Freedom Day" ab – was macht NRW?

In rund einer Woche sollen fast alle Corona-Regeln fallen. Doch nun hat das erste Bundesland angekündigt, die Maßnahmen auch nach dem 20. März beizubehalten.

Von Sohrab Dabir

Über 15.000 Neuinfektionen melden die Gesundheitsämter in NRW am Montag. (Symbolbild) Foto: David Young/dpa

Wie geht es nach dem 20. März weiter? Obwohl die Regeln eigentlich klar sind, herrscht bei vielen Menschen noch Unsicherheit, ob und welche Maßnahmen ab kommendem Sonntag weiterhin gelten werden.

Bislang sieht der Farhplan so aus, dass ab dem 20. März bundesweit fast alle Corona-Beschränkungen fallen sollen. Das betrifft sowohl die Obergrenze für Großveranstaltungen als auch die Maskenpflicht in Innenräumen. Laut der neuen Hotspot-Regelung können die Bundesländer die Maßnahmen wieder verschärfen, wenn sie dies für nötig halten. Diesen Schritt geht nun das erste Bundesland.

Brandenburg hält an Corona-Regeln fest: NRW auch?

In Brandenburg soll aufgrund hoher Inzidenz (1493) und roter Krankenhaus-Ampel der geplante "Freedom Day" abgesagt und stattdessen die Corona-Maßnahmen beibehalten und teilweise verschärft werden. Im Einzelhandel und an Schulen gilt weiter die Maskenpflicht, Besuche in Gaststätten, Hotels und Fitnessstudios sind nur nach der 3G-Regel erlaubt. Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern sowie Diskobesuche sind nur mit 2G+ zulässig. Wie wird es in NRW ab Sonntag aussehen?

Im bevölkerungsreichsten Bundesland liegt die Inzidenz mit 1349 derzeit nur knapp unter dem Wert Brandenburgs. Signale, dass auch hier die Corona-Maßnahmen nach dem 20. März weiter bestehen bleiben, gibt es bisher nicht. Aufgrund der Infektionslage ist es jedoch nicht auszuschließen, dass NRW den selben Weg wie Brandenburg gehen wird. Andererseits pochte die in Nordrhein-Westfalen mitregierende FDP in der Vergangenheit stets auf schnelle Lockerungen. Wie es im Westen weiter geht, könnte bereits in den kommenden Tagen festgelegt werden.

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