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Ab 24. November

Neue Corona-Regeln in NRW: Hier gilt 3G, 2G oder 2G+

Die vierte Welle der Pandemie überrollt momentan NRW und ganz Deutschland. Nun haben Bund und Länder reagiert und ab Mittwoch neue Corona-Regeln angekündigt. 

Von Sven Haverkamp

Ab Mittwoch (24. November) gelten in NRW neue, umfassende Regelungen für 3G, 2G und 2G+. (Symbolbild) Foto: dpa

In der vergangenen Woche kam es endlich zu dem lange geforderten Bund-Länder-Treffen. Daraus ging eine neue Corona-Schutzverordnung hervor, deren Inhalt der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag (23. November) vorstellte und die ab Mittwoch (24. November) in Kraft tritt. Welche Corona-Regeln in NRW dann aktuell gelten, erfahren Sie bei hallo24.de.

Aktuelle Corona-Regeln in NRW: 3G am Arbeitsplatz

Einer der wohl wichtigsten Punkte der Corona-Schutzverordnung ist die 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Diese sieht vor, dass ab Mittwoch nur noch genesene, geimpfte oder negativ getestete Personen an ihren Arbeitsplatz können. Für Ungeimpfte bedeutet das tägliche Corona-Tests. Alle wichtigen Infos zur 3G-Regel am Arbeitsplatz in NRW haben wir bei hallo24.de für Sie zusammengestellt: 

Corona-Regeln in NRW: 2G und 2G+ im Freizeitbereich

Im Freizeitsektor werden die Corona-Regeln in NRW noch strenger. Mit 2G und 2G+ will die Landesregierung um Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) das Infektionsrisiko auf den Veranstaltungen rund um die Weihnachtszeit möglichst gering halten.

Ab Mittwoch gilt in NRW also 2G in allen Freizeitbereichen, zum Beispiel im Kino, in Zoos und auf Weihnachtsmärkten. Seinen 2G-Plan für NRW hatte Wüst bereits am vergangenen Dienstag (16. November) auf einer Pressekonferenz angekündigt.

In einigen besonders körpernahen oder stark besuchten Freizeitbereichen wird in NRW die 2G+ eingeführt (geimpft oder genesen plus negativer Corona-Test). Dazu zählen etwa Diskotheken, Bars, Karnevalsveranstaltungen, Tanzveranstaltungen oder sexuelle Dienstleistungen

In diesen Bereichen in NRW gilt ab sofort 3G, 2G und 2G+

    3G

  • Arbeitsplatz, ÖPNV und weitere Regelungen auf Bundesebene
  • Bildungseinrichtungen und -veranstaltungen der schulischen, beruflichen und sozialen Bildung
  • Friseurbesuche
  • nicht-touristische Übernachtungen

    2G

  • Restaurant und sonstige Gastronomie
  • Museen, Ausstellungen und sonstige Gedenkstätten
  • Konzerte, Theater und Kinos
  • Tierparks, zoologische Gärten und Freizeitparks
  • Schwimmbäder und Wellnesseinrichtungen
  • Zuschauer bei Sportveranstaltungen
  • Sportausübung (mit Ausnahme)
  • Weihnachtsmärkte und Volksfeste
  • touristische Übernachtungen
  • Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen 

    2G+

  • Clubs und Diskotheken
  • Tanzveranstaltungen
  • Karnevalsfeiern und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen

Aktuelle Corona-Regeln in NRW betreffen vor allem Ungeimpfte

Dass die aktuellen Corona-Regelungen in NRW vor allem Ungeimpfte stark einschränken, ist offensichtlich. So sollen weiterhin möglichst viele Menschen zur Impfung bewogen werden. Laut Laumann sei dies zu verantworten, da es sich aktuell um eine "Pandemie der Ungeimpften" handle.

Karl-Josef Laumann

Eine Aufhebung der Präsenzpflicht an Schulen in NRW solle es laut Laumann vorerst nicht geben. Da sich die Lage jedoch noch ändern könne, schließe er auch dies nicht endgültig aus. Ebensowenig wie eine allgemeine Impfpflicht, deren gesetzliche Grundlage er jedoch schlecht einschätzen könne. Die neue Corona-Schutzverordnung in NRW soll zunächst bis zum 21. Dezember 2021 gelten. Die gesamte Fassung und alle weiterführenden Informationen finden Sie bei der Landesregierung  NRW.

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