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Neue Coronaschutzverordnung

Diese Corona-Regeln gelten ab sofort in NRW

In Nordrhein-Westfalen gelten seit Sonntag weitreichende Lockerungen. Die Regeln in der Übersicht.

Von Sohrab Dabir

Seit dieser Woche gilt die neue Coronaschutzverordung. Foto: dpa/Martin Schutt

Zwar vermeldet NRW noch immer hohe Infektionszahlen, dennoch wurden am Sonntag (3. April) fast alle Corona-Maßnahmen beendet. Trotz der weitreichenden Lockerungen mahnte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) weiterhin zur Vorsicht.

"Auch, wenn in den letzten Tagen die Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen und auch die Aufnahmen von infizierten Patientinnen und Patienten in den Krankenhäusern zum Glück leicht rückläufig sind, befinden wir uns noch in einer kritischen Phase der Pandemie", sagte er. Als weitreichendste Änderung gilt das Ende der Maskenpflicht in Supermärkten. Die ab sofort geltenden Maßnahmen in NRW in der Übersicht.

Maskenpflicht

In öffentlichen Innenräumen gilt keine Maskenpflicht mehr. Sowohl im Supermarkt, als auch im Einzelhandel oder anderen Bereichen müssen Besucher keine Maske mehr tragen. Dennoch wird seitens der Supermarkt-Ketten weiter das Tragen einer Corona-Maske empfohlen. Zudem kann das jeweilige Hausrecht über die Maskenpflicht entscheiden. So kündigte die Stadt Bielefeld an, dass in sämtlichen städtischen Gebäuden auch in Zukunft Maske getragen werden muss. An Schulen fällt hingegen die Maskenpflicht ebenfalls seit dieser Woche.

Auch in Bus und Bahn gilt die Regel landesweit noch immer. Zudem besteht Maskenpflicht weiterhin in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeheimen. In Obdachlosen- und Flüchtlingsheimen sowie Justizeinrichtungen ist ebenfalls eine Maske zu tragen. Der NRW-Gesundheitsminister appellierte an die Bürger, trotz des Wegfallens der Regel weiter Vorsicht walten zu lassen: "Ich zähle jetzt auf jeden Einzelnen. Ich rate dringend dazu, zum eigenen Schutz und vor allem auch zum Schutz besonders gefährdeter Mitmenschen die Maske in vollen Innenräumen zumindest so lange weiterhin zu tragen, bis die Infektionszahlen wirklich deutlich zurückgegangen sind", so Laumann.

Zugangsbeschränkungen

Mit dem Einsetzen der neuen Coronaschutzverordnung seit dem 3. April sind auch die 2G- und 3G-Regeln passé. Gastronomien, Diskos und Konzerte, wie die bevorstehende Rammstein-Tour,  können wieder in vollem Umfang sowie ohne Impf- oder Genesenennachweis besucht werden. Jedoch kann auch hier der Veranstalter von seinem Hausrecht Gebrauch machen und einen derartigen Nachweis verlangen. Beschränkungen gelten hingegen weiterhin für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen – dort muss beim Einlass ein negativer Coronatest vorgezeigt werden.

Hotspot-Regelung

Theoretisch könnten in NRW wieder sämtliche Beschränkungen eingeführt werden, sollte das Bundesland von seiner Hotspot-Regelung Gebrauch machen wollen. Dafür benötigt es jedoch eine Mehrheit im Düsseldorfer Parlament, die es momentan nicht gibt. Zudem hatte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betont, dass er für die Einführung der Hotspot-Regelung keinen Spielraum sehe. Auch andere Politiker hatten die vom Bund festgesetzte Regelung als nicht praktikabel kritisiert. Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind bislang die einzigen Bundesländer, die sich zum Hotspot erklärt haben.

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