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Schutzverordnung ab 28. Dezember

Corona-Regeln: NRW setzt nicht alle Beschlüsse um – was gilt jetzt?

NRW

Noch vor Silvester wurden in NRW strengere Corona-Regeln eingeführt, um Omikron zu stoppen. In einigen Bereichen wurde von 2G auf 2G+ verschärft.

Von Dario Teschner

Das Land NRW hat die Corona-Schutzverordnung angepasst, aus der strengere Regeln resultieren, die ab dem 28. Dezember gelten. Foto: Andre M. Chang/David Young/dpa (Collage: hallo24.de)

NRW hat am Donnerstag (23. Dezember) die Corona-Schutzverordnung aktualisiert. Aus dem Schreiben ergeben sich neue Corona-Regeln, die ab dem 28. Dezember in Kraft treten werden. 

Die Verordnung wurde an die Beschlüsse des Corona-Gipfels vom Dienstag (21. Dezember) angepasst. In der aktualisierten Fassung der NRW-Landesregierung von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) werden nicht alle vereinbarten Maßnahmen eins zu eins umgesetzt. Man verzichtet bei der Maskenpflicht beispielsweise auf die Anhebung des Maskenstandards auf FFP2. Im Freizeitbereich wird es strengere Regeln geben, als es Bund und Länder vereinbart hatten. 

NRW verschärft Corona-Regeln im Freizeitbereich

In NRW galt im Freizeitbereich bisher überwiegend die 2G-Regel. Wer beispielsweise das Schwimmbad oder die Sauna besuchen wollte, musste also entweder geimpft oder genesen sein. Doch ab Dienstag (28. Dezember) reicht dieser Status nicht mehr aus.

Geimpfte und Genesene benötigen dann zusätzlich einen negativen Schnelltest-Nachweis, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Die sogenannte 2G+-Regel soll vor allem in den Bereichen zum Tragen kommen, die drinnen stattfinden. Dazu zählen beispielsweise Hallenbäder, Thermen oder Saunen. An Weihnachten sind die Corona-Beschränkungen vergleichsweise mild.

Corona-Regeln in NRW: Dies gilt ab dem 28. Dezember

Aus Sorge vor der Coronavirus-Variante Omikron wird es nach Weihnachten Kontaktbeschränkungen für alle geben. Mit der aktualisierten Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ergeben sich folgende neue Regeln:

  • Maskenpflicht: Bei Versammlungen oder Demonstrationen, die mit mehr als 750 Teilnehmern stattfinden, muss jede Person einen Mund-Nasenschutz tragen. Anders als vom Expertenrat empfohlen, reicht eine OP-Maske aus.
  • 3G: Die Personenanzahl für 3G bei Versammlungen darf 750 Teilnehmer nicht überschreiten.
  • 2G+:Im Sportbereich, der überwiegend drinnen stattfindet (zum Beispiel Fitnessstudio, Hallenbäder und Wellness-Einrichtungen wie Saunen, Thermen und Sonnenstudios) gilt nun 2G+ (vorher 2G).
  • Obergrenzen bei Veranstaltungen: NRW übernimmt den Beschluss der MPK zum Zuschauerverbot bei überregionalen Großveranstaltungen. Dazu zählen vor allem Fußballspiele. Für Freizeit-Veranstaltungen mit Besuchern gelten Kapazitätsgrenzen und eine Höchstzahl von 750 Personen.
  • Kontaktbeschränkungen für Geimpfte: Private Zusammenkünfte sind für Geimpfte und Genesene auf maximal zehn Personen beschränkt - ohne Begrenzung auf eine bestimmte Zahl von Hausständen. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Sobald eine ungeimpfte Person dabei ist, gilt: Derartige Zusammenkünfte werden beschränkt auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen. Ausgenommen werden auch hier Kinder unter 14 Jahren.

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW soll zunächst bis zum 12. Januar 2022 verbindlich für alle gelten. 

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