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Treffen, Feiern, Gottesdienste

Corona-Regeln an Weihnachten: Was gilt in NRW?

NRW

Wegen Corona gelten auch an Weihnachten 2021 einige Regeln. Wie viele Personen sich treffen dürfen und was in NRW gilt, lesen Sie bei hallo24.de.

Von Dario Teschner

Auch an Weihnachten 2021 gelten für die Menschen in NRW einige wichtige Corona-Regeln. Foto: Tom Weller/Christin Klose/dpa (Collage: hallo24.de)

Die Coronavirus-Variante Omikron ist weltweit auf dem Vormarsch. Gesundheitsexperten schlagen auch in Deutschland Alarm und warnen vor einem raschen Anstieg der Fallzahlen. Beim Corona-Gipfel am Dienstag (21. Dezember) haben sich Bund und Länder daher auf schärfere Maßnahmen geeinigt, um die Menschen bestmöglich vor einer Infektion zu schützen.

Die Corona-Regeln, die an Weihnachten in Nordrhein-Westfalen gelten werden, wurden nun in die Schutzverordnung des Landes mit aufgenommen, die laut Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) zunächst bis zum 12. Januar verbindlich für alle sein soll.

Corona-Regeln: Wie viele Personen dürfen sich an Weihnachten in NRW treffen?

  • Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte: Wer in NRW zu Weihnachten ein gemütliches Beisammensein mit der Familie oder mit Freunden plant, die nicht oder nicht vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, muss mit Einschränkungen rechnen. Es gilt: Treffen, an denen auch nur eine ungeimpfte oder nicht genesene Person dabei ist, werden beschränkt auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen. Ausgenommen werden hiervon Kinder unter 14 Jahren.
  • Private Treffen und Feiern für Geimpfte: Treffen, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene beteiligt sind, bleiben an Weihnachten in NRW uneingeschränkt möglich, solange die 7-Tage-Inzidenz in einer Stadt oder Kommune unter 350 liegt. Wird der Wert überschritten, müssen die Kontakte reduziert werden. Dann gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen eine Teilnehmergrenze von 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen im Außenbereich. 
  • Diskotheken, Bars und Großveranstaltungen: Die Betreiber mussten die Innenbereiche schon Anfang Dezember schließen. Sämtliche Großveranstaltungen werden aufgrund der Coronavirus-Variante Omikron derzeit als zu riskant eingestuft.

NRW: Welche Corona-Regeln gelten bei Weihnachtsgottesdiensten in der Kirche?

Gläubige, die an Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen in die Kirche gehen wollen, müssen sich auch 2021 auf einige Beschränkungen einstellen. Während der Gottesdienste gilt die Maskenpflicht und der Mindestabstand ist ständig einzuhalten. Mit Mund-Nasenbedeckung könne dann auch gesungen werden. Doch anstelle von einheitlichen Corona-Regeln, gibt es hier bisher lediglich Empfehlungen, die seitens der evangelischen und katholischen Kirche ausgesprochen wurden.

Bei erhöhter Nachfrage wolle man eventuell 2G oder 3G anbieten, teilte ein Sprecher der katholischen Kirche der Rheinischen Post mit. In einigen Gemeinden müssen sich die Mitglieder verbindlich zum Weihnachtsgottesdienst anmelden. Vertreter der evangelischen Kirche im Rheinland haben eine ähnliche Empfehlung ausgesprochen, während die Evangelische Kirche von Westfalen für die Messen grundsätzlich die 2G-Regel vorsieht. Kinder unter 14 Jahren zählen dabei nicht mit.

Corona-Regeln in NRW: Kontaktbeschränkungen für alle nach Weihnachten

Nach Weihnachten, konkret ab dem 28. Dezember, werden die Corona-Regeln in NRW und ganz Deutschland  verschärft. Für ungeimpfte aber auch für geimpfte Personen treten dann Kontaktbeschränkungen in Kraft: 

  • Treffen von Geimpften und Genesenen werden auf eine maximale Teilnehmerzahl von zehn Personen begrenzt. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen. 
  • Für Ungeimpfte gilt weiterhin: Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener dabei ist, werden beschränkt auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen. (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.)
  • Diskotheken, Clubs und Großveranstaltungen sind geschlossen/untersagt. 
  • Geisterspiele: Fußballspiele finden wieder ohne Publikum statt. 
  • Jahreswechsel 2021/2022: In NRW sind an Silvester private Tanzpartys, Bälle und Feuerwerk verboten

Um Krankenhäuser zu entlasten, haben sich Bund und Länder auch in 2021 darauf geeinigt, dass Böller und Raketen in Deutschland nicht verkauft werden dürfen. Wer sich bereits mit Feuerwerkskörpern eingedeckt hat oder noch Reste aus den vergangenen Jahren zu Hause lagert, muss an bestimmten Orten darauf verzichten, diese zu verwenden. Welche Plätze das sind, bestimmen die Kommunen. 

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