1. www.hallo24.de
  2. >
  3. Region
  4. >
  5. NRW: So plant das Land den Corona-Schulstart nach den Ferien

  6. >

Frühzeitige Informationen

2 Wochen vor Ferienende: So plant NRW den Corona-Schulstart

NRW

Masken, Tests und Lüften: NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) hat schon jetzt den Corona-Plan für den Schulstart bekannt gegeben. Der beruht größtenteils auf Eigenverantwortung.

Von Sven Haverkamp

In zwei Wochen startet der Unterricht in NRW wieder. Foto: Angelika Warmuth/dpa

In zwei Wochen enden die Sommerferien in NRW. Schon jetzt hat Schulministerin Dorothee Feller (CDU) die Pläne der Landesregierung für den Schutz gegen das Coronavirus an den Schulen bekannt gegeben. 

Damit soll auch der Kritik an ihrer Vorgängerin Yvonne Gebauer von der FDP begegnet werden, die, sehr zum Leidwesen vieler Eltern und Schüler, meist extrem kurzfristig über beschlossene Coronamaßnahmen informiert hatte.

Corona an Schulen in NRW: Freiwilligkeit bei Masken

In den Schreiben an Eltern und Schüler, die unter anderem dem WDR vorliegen, ist vor allem von "eigenverantwortlichen Umgang mit dem Virus" die Rede. Dies spiegelt sich auch in den Beschlüssen wider, die zum großen Teil auf Freiwilligkeit basieren. 

Wie bereits vor den Sommerferien gibt es keine ausdrückliche Maskenpflicht mehr. Vielmehr seien Lehrer und Schüler dazu angehalten, "freiwillig zu ihrem eigenen Schutz und auch zum Schutz Dritter" eine medizinische oder eine FFP2-Maske zu tragen. Doch das Schulministerium betont: "Aus dieser Empfehlung kann keine Verpflichtung zum Tragen einer Maske abgeleitet werden."

Schulstart in NRW: Keine flächendeckenden Corona-Tests

"Eine Reihentestung findet nicht statt", teilt die Schulministerin mit. Damit geht man nicht auf die Forderungen der SPD ein, zum Schulstart in NRW flächendeckend zu testen. Alle Schülerinnen und Schüler sollen am ersten Schultag jedoch einen freiwilligen Test machen können. 

Zudem werden pro Monat fünf Antigenschnelltests zur Verfügung gestellt, mit denen sich zu Hause getestet werden kann, sollten Symptome auftreten. Auch die Belegschaft an den Schulen wird damit versorgt. 

Kein Distanzunterricht und Homeschooling in NRW

Zusätzlich wird seitens des Schulministeriums betont, dass man in NRW am Präsenzunterricht festhalten wolle. "Uns alle eint das Ziel, die Schulen als Lern- und Begegnungsort offenzuhalten", heißt es in dem Schreiben an die Eltern. Weiterhin soll regelmäßig gelüftet werden. Zusätzlich werden CO₂-Messgeräte angeschafft, die anzeigen, wann die Luft in einem Raum zu verbraucht ist. Zur Entlastung der Schulen wird Unterrichtsausfall weiterhin noch nicht erfasst. Dies soll erst wieder ab 2023 geschehen.

Startseite
ANZEIGE