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Corona-Pandemie

"Woche des Impfens" in NRW: Land will Impfmuffel motivieren

NRW

"Wir haben einen Wendepunkt der Impfkampagne erreicht", sagt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Endlich ist ausreichend Impfstoff vorhanden. Nun müssen nur noch die Impflinge kommen.

Von Sven Haverkamp

Am heutigen Montag (12. Juli) startet in NRW die "Woche des Impfens". Ziel der Aktion ist es, noch unentschlossene Ungeimpfte durch besondere Aktionen und wenig Aufwand zur Corona-Impfung zu motivieren.

Disko und Cocktails: NRW unterstützt ungewöhnliche Impfangebote

Der Kreativität der Städte und Kreise in NRW sind bei den Aktionen keine Grenzen gesetzt. Hauptsache ist, es gebe viele möglichst "niedrigschwellige" Impfangebote, wie die Landesregierung NRW mitteilt. Mobile Impfstationen in Einkaufsstraßen, an Sportanlagen oder in Shopping-Zentren seien denkbar. Gesundheitminister Laumann freut sich hierbei über Eigeninitiative und Kreativität der Kommunen: 

Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister
NRW verfügt endlich über ausreichend Impfstoff (Symbolbild). Foto: Philipp Schulze/dpa

Auch in den Impfzentren in NRW soll ab sofort eine Corona-Impfung ohne Termin angeboten werden. Impfwillige sollten sich jedoch im Vorhinein informieren, ob dies bereits ab Montag möglich ist. Eine Übersicht der Impfzentren in Ostwestfalen und der Impfzentren im Münsterland finden Sie hier bei hallo24.de. Die Stadt Münster kündigte für das Impfzentrum bereits in der vergangenen Woche die Aktion "Open House" an, die am Dienstag beginnen soll. Menschen mit Impftermin haben jedoch weiterhin Vorrang. Die Termine behalten ihre Gültigkeit. Geimpft wird mit den Vakzinen von Moderna und Biontech. Grund für die offensive Impfstrategie der Landesregierung ist einfach: Endlich ist genug Impfstoff da, die Nachfrage nach Terminen geht jedoch zurück.

"Wendepunkt der Impfkampagne": Genügend Impfstoff in NRW vorhanden

"„Wir haben den Wendepunkt der Impfkampagne erreicht: In den vergangenen Wochen und Monaten haben die begrenzt verfügbaren Impfdosen das Impfgeschehen gebremst. Das hat sich inzwischen geändert. Nun sind genügend Impfdosen vorhanden. Jeder ab 16 Jahren kann sich daher nun auf vielfältigen Wegen impfen lassen," begründet Laumann die Initiative. 

Die Impfzentren in NRW verzeichnen aktuell einen Rückgang der Impftermine: Noch immer werden pro Tag etwa 80.000 Corona-Impfungen durchgeführt. Doch der Trend ist rückläufig. In der kommenden Woche sind noch etwa 300.000 Termine zu vergeben. Genügend Impfstoff ist vorhanden. Auch deshalb soll die "Woche des Impfens" die Unentschlossenen zur Desensibilisierung bewegen. Ob die Zweitimpfung vier Wochen später an der gleichen Örtlichkeit oder alternativ im Impfzentrum stattfinden wird, erfahren die geimpften Personen bereits unmittelbar bei der Erstimpfung.

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