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Corona-Regeln in der Gastronomie

2G+ in Restaurants, Bars und Cafés – Betreiber können Selbsttests anbieten

NRW

Für Betreiber und Besucher von Restaurants, Bars und Cafés gilt jetzt 2G+. Wie die neue Corona-Regel in NRW umgesetzt wird, erfahren Sie bei hallo24.de.

Von Dario Teschner

In Gaststätten wird bundesweit die Regel 2G+ eingeführt (Symbolbild) Foto: Arne Dedert/dpa

Beim Corona-Gipfel am Freitag (7. Januar) haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz und die Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie auf einen strengeren Kurs verständigt. In Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland soll für die Gastronomie 2G+ eingeführt werden. Besucher von Bars, Restaurants und Cafés müssen dann nicht nur nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind, sondern zusätzlich auch einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. In NRW tritt die neue Corona-Regel am Donnerstag (13. Januar) in Kraft. 

NRW: Gilt 2G+ in der Gastronomie auch für Geboosterte?

Eine Ausnahme bei der 2G+-Regel in der Gastronomie gilt für Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind und bereits eine Boosterimpfung erhalten haben. Wer die Auffrischungsimpfung bekommen hat und dies beispielsweise mit dem Covid-19-Impfzertifikat nachweisen kann, benötigt keinen tagesaktuellen Corona-Schnelltest mehr, um Restaurants, Bars oder Cafés besuchen zu können. 

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres benötigen keinen Corona-Schnelltest, da sie in den Schulen regelmäßig getestet werden. Zur Begründung der 2G+-Regel in der Gastronomie sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), dass an Orten wie Restaurants, Bars und Cafés, die Maskenpflicht nicht für den gesamten Aufenthaltszeitraum aufrechterhalten werden könne, sodass sich die Coronavirus-Variante Omikron hier besonders schnell und einfach ausbreiten könne.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) im "Welt"-Interview

NRW: 2G+ in der Gastronomie – Ab wann gilt die Regel?

Die neue Corona-Regel in Bars, Restaurants und Cafés soll dazu dienen, die Infektionszahlen, die aktuell nahezu überall täglich steigen, in den Griff zu bekommen. 2G+ in der Gastronomie wird in NRW ab Donnerstag (13. Januar) gelten. Für die Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahme hat die Landesregierung eine neue Corona-Schutzverordnung auf den Weg gebracht. 

In Fitnessstudios und Saunen in NRW gilt die 2G-+-Regel bereits seit einigen Wochen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland gab es bei dieser Beschränkung aber für Geboosterte bislang keine Ausnahme. "Wir werden jetzt auch in Nordrhein-Westfalen die Regel aufstellen: Wer geboostert ist, braucht keinen Test mehr. Das haben andere Länder schon, wir waren da mit Blick auf Omikron vorsichtiger", sagte Wüst am Freitag (7. Januar) beim Corona-Gipfel.

2G+ in Restaurants, Bars und Cafés: Sind Selbsttests erlaubt?

Ja. Betreiber von Restaurants, Bars und Cafés dürfen ihren Kunden vor Ort einen Corona-Selbsttest anbieten. Das teilte NRW-Gesundheitsminister Laumann (CDU) mit. Ab dem 13. Januar haben Geimpfte und Genesene somit die Möglichkeit, statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststellen, einen Selbsttest mitzubringen und ihn beispielsweise unter Aufsicht des Inhabers durchzuführen.

Bis das negative Testergebnis vorliegt, müssen die Gäste allerdings vor der jeweiligen Location ausharren. Die Gastronomie-Betreiber können für diese Maßnahme einen abgetrennten Bereich installieren. Die Betonung liegt hier auf "können", denn am Ende entscheidet der Inhaber, ob er dieses Angebot seinen Kunden anbietet oder nicht. Wichtig: Der beaufsichtigte Selbsttest gilt nur für das konkrete Angebot.

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