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Ab dem 30. November

NRW ändert Isolationsregel: Was bei einer Corona-Infektion jetzt gilt

In NRW gelten bei einer Corona-Infektion neue Regeln zur Isolation. Dies verkündete das Gesundheitsministerium am Mittwoch.

Wer sich in NRW künftig mit Corona infiziert, muss nur noch für fünf Tage in Isolation. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Fünf Bundesländer hatten kürzlich die Isolationspflicht bei einer Corona-Infektion komplett abgeschafft. Das heißt: Wer in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein infiziert ist, muss sich nicht mehr in Quarantäne gegeben. Auch NRW hat die bisherige Regel etwas gelockert, geht jedoch nicht so weit wie die fünf genannten Länder. 

Das Gesundheitsministerium der schwarz-grünen Landesregierung verkündete am Mittwoch (23. November), dass die Isolationspflicht in NRW ab sofort verkürzt wird. Demnach müssen sich Corona-Infizierte nur noch fünf Tage in Quarantäne begeben. Danach endet die Isolationspflicht automatisch.

Neue Corona-Regeln in NRW: Pflicht zur Freitestung entfällt

Die fünftägige Isolationspflicht endet danach in jedem Fall: Unabhängig davon, ob ein weiterer Corona-Test positiv oder negativ ausfällt. Die neue Regel soll ab dem 30. November gelten. Im Detail sieht die künftige Vorgehensweise so aus: Bei einem positiven Schnelltest müssen sich Betroffene beim Arzt oder in einem Testzentrum ein zweites Mal testen lassen. Ist dieser Test negativ, gilt keine Isolationspflicht. Fällt der offizielle Test positiv aus, müssen sich Erkrankte sofort in fünftägige Isolation begeben.

Gezählt wird jedoch erst nach dem ersten vollständigen Tag in Quarantäne. Wer also am Montag einen positiven Kontrolltest hat, muss bis einschließlich Samstag in häusliche Quarantäne. Von da an setzt NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) auf Eigenverantwortung der Betroffenen: "Auch nach Ablauf der fünf Tage sollte man sich selbst testen und bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses freiwillig auf Kontakte verzichten oder bei unvermeidbaren Kontakten Maske tragen." Eine Krankschreibung bei einer Corona-Infektion sei auch weiterhin telefonisch möglich. Eine Ausnahme der neuen Regel gilt jedoch bei Angestellten in medizinischen Einrichtungen: Sie dürfen erst dann wieder arbeiten, wenn sie negativ getestet sind.

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