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Coronavirus-Pandemie

Maskenpflicht in Schulen – Welche Regeln gelten ab dem 4. April in NRW?

Düsseldorf

In den Klassenzimmern darf ab dem 4. April auf einen Mundnasenschutz verzichtet werden. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer machte dazu eine klare Ansage.

Von Dario Teschner

Die Maskenpflicht an den Schulen in NRW wird aufgehoben (Symbolbild). Foto: Matthias Balk/dpa

Das NRW-Schulministerium hält an dem Auslaufen der Maskenpflicht im Klassenraum zum 4. April fest. Nach Angaben des Ministeriums ergebe sich ein hohes Maß an Infektions- und Gesundheitsschutz, weil knapp 96 Prozent der Lehrkräfte geimpft seien.

Aus einem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz von Montag (28. März) geht hervor, dass trotz hohen Corona-Infektionszahlen fast alle Schutzmaßnahmen ab kommenden Samstag (2. April) fallen. Das hat große Auswirkungen auf die dann geltenden Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen. Die Maskenpflicht in Innenräumen wird beispielsweise abgeschafft, was wiederum Auswirkungen auf den Schulalltag hat.

NRW: Maskenpflicht in Schulen fällt – freiwilliges Tragen ist erlaubt

Ab dem 4. April muss im NRW-Schulunterricht keine Maske mehr getragen werden, kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) bereits vor einigen Tagen an. Zuvor hatte der Bundestag das neue Infektionsschutzgesetz verabschiedet, mit dem die meisten bundesweiten Corona-Auflagen ausgelaufen sind. Die Politik setzt fortan auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger.

Das freiwillige Tragen von Masken im Klassenzimmer sei jedoch weiterhin erlaubt, sagte die FDP-Politikerin. Gleichzeitig sprach sie aber auch ein Verbot aus: Es sei Schulen nicht gestattet, schulinterne Maskenpflichten zu verhängen, teilte Gebauer der "Rheinischen Post" am Mittwoch (30. März) mit. Die neue Corona-Schutzverordnung hatte vor allem bei der Opposition, aber auch in Teilen der Ampel-Regierung für Kritik gesorgt.

NRW: Corona-Schutzmaßnahmen an Schulen – Tests werden fortgesetzt

Aus dem neuen Infektionsschutzgesetz geht hervor, dass die Bundesländer weiterhin schulische Corona-Tests anordnen können. Für NRW hat die Landesregierung beschlossen, dass bis zum letzten Schultag vor den Osterferien (8. April 2022) die Testungen in allen Schulen und Schulformen in der derzeitigen Form fortgesetzt werden.

"Im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Testgeschehens haben auch die Kultusministerinnen und -minister der Länder schon am 10. März 2022 einvernehmlich festgehalten, in den kommenden Wochen einen vorausschauenden und behutsamen Weg zurück in die Normalität zu verfolgen, bei dem die weitere Entwicklung der Pandemie achtsam im Auge behalten wird", hieß es in einer E-Mail des NRW-Schulministeriums, die an alle Schulen verschickt worden war. Spätestens bis Mai 2022 wolle man alle Einschränkungen aufheben.

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