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Verbote zum Jahreswechsel

Silvester 2021 in NRW: Diese Bräuche sind wegen Corona untersagt

NRW

An Silvester müssen die Menschen in NRW auch in diesem Jahr wegen Corona auf eine große Feier verzichten. Diese Verbote gibt es.

Von Lea Wolfram

Nicht nur auf das große Feuerwerk muss an Silvester in NRW wieder verzichtet werden – auch Tanzpartys fallen aus. (Symbolbild) Foto: dpa

Es wird im Jahr 2021 erneut ein ruhigerer Silvestertag, als es viele Bürger vor Corona gewohnt waren. Wie bereits vom Bund beschlossen, wird es auch in NRW ein Böllerverbot am 31. Dezember 2021 geben. Dies wurde nun mit der neusten Fassung der Coronaschutzverordnung offiziell gemacht, die am Freitag (17. Dezember) in Kraft tritt.

Öffentliches Feuerwerk ist nicht erlaubt, privates Zünden von Feuerwerkskörpern auf bestimmten öffentlichen Plätzen ebenfalls nicht. Welche Plätze das im Einzelnen sind, legen die jeweiligen Behörden selbst durch Allgemeinverfügungen fest – wie bereits im Vorjahr für Silvester 2020 geschehen. Lediglich im privaten Bereich, also im eigenen Garten zum Beispiel, bleibt das Böllern wohl erlaubt.

Silvester 2021: NRW verbietet private Tanzveranstaltungen

Doch auf den klassischen Silvester-Ball muss dieses Jahr ebenfalls verzichtet werden. In der neuen Coronaschutzverordnung werden "öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches" untersagt.

Private Feiern und Partys werden dann verboten, wenn dabei der Schwerpunkt beim Tanzen liege, wie eine weitere Erläuterung auf der Homepage der Landesregierung verdeutlicht. Diskos und Clubs bleiben weiterhin geschlossen.

    Auszug aus der neuen Fassung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW (§ 6):

  • "Der Betrieb von Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Einrichtungen sowie vergleichbare Veranstaltungen (öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches) sind untersagt.
  • Zum Jahreswechsel 2021/2022 sind öffentlich veranstaltete Feuerwerke sowie jede Verwendung von Pyrotechnik auf von den zuständigen Behörden durch Allgemeinverfügung näher zu bestimmenden publikumsträchtigen Plätzen und Straßen untersagt."

NRW: Corona-Regeln für Weihnachtsmärkte und gemeinsames Singen

Weihnachtsmärkte hingegen sollen nach der neuen Fassung der Coronaschutzverordnung unter Einhaltung von 2G+ geöffnet bleiben dürfen. Zudem trifft die NRW-Landesregierung eine Maskenregelung für gemeinsames Singen: Mitglieder eines Chores sowie Sängerinnen und Sänger dürfen bei Auftritten und Proben ohne Maske singen. Alle anderen müssen beim gemeinsamen Singen und bei Proben eine Maske tragen. Dies gilt auch für das gemeinschaftliche Singen beim Gottesdienst in der Kirche.

Zu Weihnachten wurden die Corona-Regeln in NRW angepasst und nach den Festtagen sollen diese nochmals verschärft werden, um die Menschen vor der Omikron-Variante bestmöglich zu schützen. 

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