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Reiseverkehr auf den Autobahnen

Lange Staus an Fronleichnam – ADAC gibt wichtigen Hinweis

Lange Wochenenden, wie zu Fronleichnam, eignen sich ideal für Kurzurlaube. Laut ADAC droht daher auf einigen Autobahnen Stau. Wo wird es besonders voll?

Von Dario Teschner

Der ADAC rechnet wegen des bevorstehenden Feiertags Fronleichnam mit einigen Staus auf den Bundesstraßen und Autobahnen in NRW und darüber hinaus. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

In sechs Bundesländern steht nach Christi Himmelfahrt und Pfingsten jetzt ein weiterer Feiertag unmittelbar bevor. Sowohl die Menschen in Baden-Württemberg, Bayern, und Hessen, als auch in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben an Fronleichnam frei.

Auch in einigen Landesteilen von Sachsen und Thüringen haben die Einwohner an Fronleichnam frei. Der katholische Feiertag am Donnerstag (16. Juni 2022) lädt zu einem Kurzurlaub ein. Viele Familien und Paare haben den darauffolgenden Freitag (17. Juni) ebenfalls freigenommen, um zu verreisen. Wegen des Brückentags rechnet der ADAC auf einigen Strecken mit Stau.

Stau an Fronleichnam: Welche Autobahnen sind betroffen?

Bereits ab dem Mittwochnachmittag (15. Juni) muss wegen des Pendler- und Reiseverkehrs mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden, warnt der ADAC. Über Fonleichnam fahren die Menschen gerne an die Nord- oder Ostseeküste. Aber auch Wandergebiete, wie der Schwarzwald, gelten als beliebtes Ausflugsziel. Auf folgenden Straßen und Bundesautobahnen könnte es aus Sicht der Verkehrsexperten wegen des verlängerten Wochenendes besonders voll werden:

  • Großräume Berlin, Stuttgart, Köln, Frankfurt, München
  • Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
  • A1 Köln – Dortmund – Münster – Bremen – Lübeck
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Bielefeld – Hannover – Berlin
  • A1/A3/A4 Kölner Ring
  • A3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Oberhausen
  • A4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
  • A5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
  • A6 Nürnberg – Heilbronn – Mannheim – Kaiserslautern
  • A7 Hamburg – Flensburg
  • A7 Füssen/Reutte – Würzburg – Kassel
  • A8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A9 München – Nürnberg – Leipzig
  • A10 Berliner Ring
  • A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
  • A81 Singen – Stuttgart
  • A93 Kufstein – Inntaldreieck – Kufstein
  • A95 / B2 Garmisch-Partenkirchen – München
  • A96 Lindau – München
  • A99 Umfahrung München

Der Reiseverkehr erreicht seinen Höhepunkt voraussichtlich am Samstag (18. Juni). Aber auch am Sonntag (19. Juni) dürften sich noch einige Kurzurlauber auf dem Heimweg befinden. Vor allem im Süden Deutschlands werden sich dann wieder die Bundesautobahnen in Richtung Norden füllen. Bereits am Vatertags-Wochenende war es zu langen Staus gekommen.

NRW: ADAC nennt entscheidenden Tipp für Autofahrer

Nach ADAC-Angaben haben die Autofahrer in NRW allein am Tag vor Christi Himmelfahrt in knapp 400 Kilometern Stau und stockendem Verkehr gesteckt. Doch damit nicht genug. Es wurden insgesamt 1125 Staus mit einer Länge von 1996 Kilometern registriert. Daraus resultierte ein Zeitverlust von 619 Stunden.

Um den Verkehr rund um den Feiertag Fronleichnam zu entlasten, rät der ADAC den Kurzurlaubern erst am Abend oder Donnerstagmorgen loszufahren. Rund um Köln sowie im gesamten Ruhrgebiet müsse mit teils langen Staus gerechnet werden, warnen die Verkehrsexperten. Aber nicht nur auf den Straßen dürfte es voll werden. Das günstige 9-Euro-Ticket dürfte, wie schon über das Pfingstwochenende, zu vollen Zügen führen.

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