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Amtliche Unwetterwarnung

Sturmtief "Zeynep" erreicht NRW – Bahnverkehr wird eingestellt

NRW

Wegen des Sturmtiefs "Zeynep" hat der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung für NRW herausgegeben und der Bahnverkehr wurde teilweise eingestellt.

Von Dario Teschner und Sohrab Dabir

Amtliche Unwetterwarnung: Eine Kaltfront mit teils kräftigen Gewittern steuert auf den Westen zu. In NRW sind erneut stürmische und orkanartige Böen möglich. Foto: dpa/pixabay.com (Collage: hallo24.de)

+++Newsticker zu dem Sturm in NRW aktualisieren+++

Update: 18. Februar, 15.53 Uhr. Das Sturmtief "Zeynep" macht sich bereits im Münsterland bemerkbar. Mittlerweile hat auch in Münster starker Regen eingesetzt. Die Polizei warnt momentan vor einer Gefahrenstelle auf der A43. In Fahrtrichtung Wuppertal liegt in Höhe der Anschlussstelle Herten/Recklinghausen ein Baum auf der Fahrbahn. Autofahrer werden um Vorsicht gebeten.

Orkan "Zeynep" erreicht Münsterland am Nachmittag

Update: 18. Februar, 14.56 Uhr. Am späten Freitagnachmittag soll Sturmtief das Münsterland und Ostwestfalen mit voller Wucht erreichen. Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr nördlich von Dortmund bereits komplett eingestellt. Wer seine Reise aufgrund von Sturm "Zeynep" nicht antreten kann, der kann sich auf der Homepage der Bahn über seine Rechte als Kunde informieren. Meteorologen raten allen Bürger der betroffenen Regionen, zu Hause zu bleiben. 

Update: 18. Februar, 11.49 Uhr. Die Deutsche Bahn (DB) hat angekündigt, wegen des Sturms den Fernverkehr schrittweise einzustellen. Vor allem die nördlichen Bundesländer, aber auch Teile von NRW, sind davon betroffen. Auch im Regionalverkehr kann es zu Beeinträchtigungen kommen. 

Für Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland gibt es ab 14 Uhr eine Unwetterwarnung. Dann soll in NRW der Regionalverkehr nördlich von Düsseldorf eingestellt werden, berichtet der WDR. Bahnreisende sollten vor Fahrtantritt prüfen, ob ihr Zug von den Störungen betroffen ist.

Sturm in NRW: Unwetterwarnung gilt schon ab 14 Uhr

Update: 18. Februar, 10.41 Uhr. Der Deutsche Wetterdienst hat seine amtliche Unwetterwarnung angepasst. Das orkanartige Sturmtief "Zeynep" erreicht NRW nun wohl doch schon etwas früher als zunächst angenommen. Inzwischen warnen die Meteorologen bereits ab 14 Uhr vor dem Sturm.

Windgeschwindigkeiten mit bis zu 120 km/h werden in Norden von Nordrhein-Westfalen erwartet. An der Nordsee, beispielsweise bei Cuxhaven, soll die Lage noch deutlich dramatischer werden. Nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes sind hier Orkanböen mit bis zu 160 km/h möglich.

Erneute Unwetterwarnung: Sturmtief "Zeynep" nimmt Kurs auf NRW

Erstmeldung: 18. Februar, 7.04 Uhr. Die Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen konnten in der vergangenen Nacht durchatmen. Der Sturm legte eine kurze Pause ein. Doch schon am Freitagnachmittag (18. Februar) könnte sich die Lage erneut zuspitzen. 

Die Wetterkarte färbt sich wieder rot. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab 16 Uhr bis voraussichtlich Samstag (19. Februar) 1 Uhr erneut vor orkanartigen Böen. Nach aktuellen Prognosen könnte der Sturm besonders heftig in Westfalen ausfallen. 

Wetter in NRW: Sturm und Orkan im Anmarsch 

Das nächste Sturmtief nimmt Kurs auf NRW. Windgeschwindigkeiten mit bis zu 120 km/h sind am Freitag möglich. Noch ist es zwar vergleichsweise ruhig, doch nach Angaben der Wetter-Experten soll der Wind schon ab dem Mittag spürbar zu nehmen. Eine Kaltfront mit schweren Gewittern schickt sich an.

Schon am Donnerstag (17. Februar) warnten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes vor Unwetter und zahlreiche Schulen wurden vorsorglich geschlossen. In NRW findet der Unterricht an den Schulen heute aber wieder statt, wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) mitteilte. 

NRW: Wegen Orkantief – Bahn-Probleme dauern an

Wegen des Sturms dauern die Probleme bei der Deutschen Bahn (DB) an. Am Mittwoch und Donnerstag (17. Februar) stürzten zahlreiche Bäume um und beschädigten Oberleitungen. Der Fernverkehr im Norden musste eingestellt werden, weshalb es auch in NRW zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen kam. Die Reparatur- und Aufräumarbeiten dauern noch an. Deshalb kommt es auch am Freitag auf einigen Verbindungen noch zu Ausfällen und Verspätungen. 

Am Freitag fegt schon das nächste Sturmtief mit orkanartigen Böen über Deutschland hinweg. An der Nordseeküste wird vor einer Sturmflut gewarnt. Bis einschließlich Samstag rechnet die Deutsche Bahn mit weiteren Verspätungen und Zugausfällen. Pendler und Bahnreisende sollten sich vor Fahrtantritt informieren, ob ihre Verbindung betroffen ist. 

Sturm in NRW: Zwischenbilanz und erste Schäden

Sturmtief Ylenia hat am Donnerstag auch in NRW gewütet und teilweise Schäden angerichtet. Im Kreis Borken gab es einen Stromausfall, der rund 54.000 Haushalte betraf. Vom Münsterland bis nach Ostwestfalen befanden sich Polizei- und Feuerwehrkräfte im Dauereinsatz. Umgestürzte Bäume, fliegende Trampoline und herabfallende Dachziegel waren meist die Ursache. 

Im Kreis Coesfeld ist ein Zug gegen einen umgeknickten Baum gefahren. Verletzt wurde dabei niemand. Um die Sturmschäden zu beseitigen, mussten Bahngleise und Straßen stundenlang gesperrt werden. Kaum ist das erste Sturmtief abgezogen, bereiten sich die Feuerwehren in Münster und anderen Städten und Kommunnen in NRW auf das Nächste Unwetter vor, denn am Freitag kommt Tief "Zeynep". Wieder orkanartige Böen mit Windstärke 12 von 12 möglich. Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden bisher im Kreis Höxter gemessen.

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