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Corona

Erster Omikron-Fall im Kreis Paderborn nachgewiesen

Kreis Paderborn

Nach dem Kreis Lippe meldet nun auch der Kreis Paderborn die erste nachgewiesene Infektion mit Omikron.

Von Lea Wolfram

Mittlerweile ist Omikron auch nachweislich im Kreis Paderborn angekommen. (Symbolbild) Foto: dpa-Zentralbild/Britta Pedersen

Der Kreis Paderborn meldet den ersten bestätigten Fall der Corona-Variante B.1.1.529, besser bekannt als Omikron. Laut einer Mitteilung sei bei einer Person, die im Kreisgebiet wohnt, die Infektion mit der Variante labortechnisch bestätigt worden. Wo sich die Person angesteckt haben könnte, sei nicht bekannt.

Für die Kontaktpersonen des Infizierten aus dem Kreis Paderborn sei eine 14-tägige Quarantäne angeordnet worden. Diese kann laut neustem Beschluss der NRW-Landesregierung bei Kontakt zu Omikron-Infizierten nicht durch negative Corona-Tests frühzeitig beendet werden, sondern gilt für die gesamten zwei Wochen.

Weitere Omikron-Fälle in Ostwestfalen-Lippe und im Münsterland

Der Fall aus dem Kreis Paderborn ist nicht der erste in Ostwestfalen-Lippe: Auch im Kreis Lippe wurde am 7. Dezember eine Omikron-Infektion nachgewiesen. Bei der Person handelt es sich um einen Reiserückkehrer aus Südafrika.

Doch auch erste Fälle, die keine direkte Verbindung zu Reisen oder kürzlich Gereisten haben, tauchen auf – zum Beispiel im Kreis Warendorf, wo ein 14-jähriger Schüler mit Omikron infiziert ist. Bei der restlichen Familie, die ebenfalls Corona hat, sei hingegen ausschließlich Delta nachgewiesen worden.

Im Kreis Steinfurt wurden Anfang Dezember drei Omikron-Fälle gemeldet. Es fehlt zwar noch das abschließende Sequenzierungsergebnis, aber der Kreis geht "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" davon aus, dass es sich um Infektionen mit der Corona-Variante handelt. Hinzu kommen sechs Omikron-Fälle aus Münster, die die Stadt am Donnerstag (9. Dezember) meldete. Hier geht die Stadt jedoch von mehr Fällen aus, da die Infizierten enge soziale Kontakte gehabt hätten.

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