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Hassbotschaften in der Südstadt

Frauenverachtende Aufkleber in Paderborn: Staatsschutz ermittelt

Paderborn

In der Paderborner Südstadt verbreiten Unbekannte derzeit Hassbotschaften an Frauen. Die Aufkleber sorgen zudem für Verletzungsgefahr.

Von Sohrab Dabir

Wegen Volksverhetzung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei. (Symbolbild) Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

"Femizid statt Feminismus", "Frauen wollen vergewaltigt werden" – derartige und viele weitere abscheuliche Botschaften sind derzeit in der Paderborner Südstadt zu sehen. Unbekannte haben zahlreiche solcher Aufkleber unter anderem an Laternen und Schildern geklebt.

Nachdem laut Infos des Westfalen-Blatts bereits vergangene Woche die ersten Hassbotschaften in Paderborn gesichtet worden waren, mehrte sich die Anzahl der frauenverachtenden Aufkleber am vergangenen Wochenende. Wer diese entfernen will, muss jedoch vorsichtig sein.

Hassbotschaften in Paderborn: Polizei bittet um Hinweise

Unter manchen der Aufkleber befinden sich Rasierklingen – vermutlich wollen die Täter diejenigen, die die handgeschriebenen Zettel entfernen wollen, verletzen. In Bielefeld ermittelt nun der Staatsschutz wegen Volksverhetzung und des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Wer Hinweise den Tätern geben kann, die die Aufkleber in Paderborn verbreitet haben, soll sich mit der Polizei (05251/30 60) in Verbindung setzen.

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