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Notfall

Ungewöhnlicher Einsatz: Hochschwangere steckt im Stau fest

Paderborn

Polizeibeamte rückten zu einem Unfall auf der A33 bei Paderborn aus und trafen auf ihrer Anfahrt plötzlich auf eine hochschwangere Frau und ihren Mann.

Von Dario Teschner

Der Weg ins Krankenhaus gestaltete sich für eine Schwangere und ihren Mann als schwierig (Symbolbild). Foto: Mascha Brichta/dpa

Am frühen Mittwochmorgen (17. November) gegen 7 Uhr erhielten die Einsatzkräfte Kenntnis von einem Autounfall mit Sachschaden auf der A33 bei Paderborn. Die Unfallbeteiligten selbst hatten den Notruf abgesetzt und um Hilfe gebeten. 

Beamte der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock machten sich daraufhin auf den Weg zum Einsatzort, der sich im Bereich der A33-Anschlussstelle Paderborn-Elsen befand. "Während sie sich auf der Anfahrt befanden und an einer Ampel warteten, machten sich die Insassen eines Skoda Fabia bemerkbar", berichtete die Polizei Bielefeld in einer Pressemitteilung am Freitag (19. November). 

Polizei Paderborn lotst werdende Eltern zum Krankenhaus

Die Personen in dem Wagen, eine hochschwangere Frau und ihr Mann, befanden sich auf dem Weg ins Krankenhaus. Aufgrund mehrerer roter Ampeln kamen sie jedoch nur langsam voran. Die Polizeibeamten zögerten nicht lange und boten ihre Unterstützung an. Im Zuge eines ungewöhnlichen Einsatzes lotsten sie die werdenden Eltern durch den Verkehr bis zur Frauen- und Kinderklinik in Paderborn. 

Während die Unfallstelle auf der A33 bereits abgesichert war und die Beteiligten auf den nächsten Streifenwagen warteten, konnten die Beamten der Autobahnpolizei die hochschwangere Frau dem Klinikpersonal in Paderborn übergeben. "Wie wir in Erfahrung bringen konnten, sind die Eltern und ihr, gegen 10.30 Uhr, geborener kleinen Sohn trotz der Aufregung wohlauf", hieß es im Polizeibericht. 

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