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Strafverfahren

Illegales Autorennen führt an Polizeistreife vorbei – Staatsanwaltschaft ermittelt

Paderborn

Ein 20-Jähriger raste mit 150 Kilometern pro Stunde durch Paderborn. Dass er dabei auch eine Polizeistreife passierte, merkte er nicht.

Von Sohrab Dabir

Mit seinem Mercedes raste ein 20-Jähriger durch Paderborn. (Symbolbild) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Seinen Führerschein hat er womöglich noch nicht allzu lange, jetzt ist er ihn aber fürs Erste wieder los. Ein 20-Jähriger raste in der Nacht zu Freitag (15. Oktober) gegen 0.55 Uhr mit 150 Kilometern pro Stunde über die Neuhäuser Straße in Paderborn stadtauswärts. 

Dabei überholte der junge Autofahrer mit seinem Mercedes-AMG auch eine Zivilstreife der Polizei. Die Beamten versuchten dem Raser zu folgen, konnten ihn jedoch aufgrund der hohen Geschwindigkeit nicht einholen. Über den Heinz-Nixdorf-Ring fuhr der 20-Jährige in die Fürstenallee Richtung Schloß Neuhaus in Paderborn

Illegales Rennen in Paderborn: Fahrer droht saftige Strafe

Anschließend überquerte der Raser den Kreisverkehr an der Marienloher Straße in Paderborn entgegen der Fahrrichtung links an der Mittelinsel vorbei. Als er an der Schlosskreuzung schließlich an einer roten Ampel halten musste, konnte er von der Polizei gestoppt werden. Sofort schalteten die Beamten die Staatsanwaltschaft ein, da sie vermuten, dass der junge Mann an einem illegalen Straßenrennen in Ostwestfalen teilgenommen hat.

Der Führerschein des 20-Jährigen wurde beschlagnahmt, zudem transportierte ein Abschleppunternehmen den Mercedes ab. Die Polizei wirft dem Raser vor, mit seiner verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fahrweise die Höchstgeschwindigkeit seines Wagens erreicht haben zu wollen. Laut § 315d des Strafgesetzbuches drohen dem Mann nun eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe. Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass die Polizei ein illegales Rennen in Paderborn stoppen musste.

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