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Mehrere Zeugen melden sich

Straßensperrung: Polizei stoppt Junggesellinnen-Abschied

Paderborn

Da ein Junggesellinnen-Abschied in Paderborn mehrere Zeugen ängstigte, stoppte die Polizei eine Limousine am Westerntor.

Von Sven Haverkamp

Paderborn: Die Polizei stoppte einen Junggesellinnen-Abschied (Symbolbild). Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa/Symbolbild

Damit hatten die Frauen wohl nicht gerechnet. Am frühen Samstagabend (19. Februar) waren sieben Teilnehmerinnen eines Junggesellinnen-Abschieds im Alter von 28 bis 35 Jahren, gegen 18 Uhr mit einer lilafarbenen Stretchlimousine auf dem Le Mans Wall und auf der Borchener Straße in Paderborn unterwegs. Doch die Spritztour sollte ein jähes Ende finden.

Mehrere Zeugen melden Schusswaffen: Polizei Paderborn stoppt Limousine

Mehrere Zeugen, darunter die Besatzungen zweier Feuerwehrautos und eines Rettungswagens, meldeten sich bei der Polizei Paderborn und meldeten, dass aus den Fenstern der Limousine heraus mit Waffen auf ihre Fahrzeuge sowie auf vorbeigehende Passanten gezielt worden sei. Da die Polizei von einer ernsten Bedrohungssituation ausgehen musste, wurden mehrere Streifenwagen losgeschickt.

Die Limousine wurde schließlich am Westerntor, welches teilweise gesperrt werden musste, gestoppt. Mit vorgehaltenen Dienstwaffen wurden die sieben Insassinnen der Stretchlimousine aufgefordert, das Auto zu verlassen. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellte die Polizei fest, dass es sich bei den Waffen um aufblasbare Maschinenpistolen handelte, die in der Dämmerung von den Zeugen als echte Waffen wahrgenommen worden waren.

Die Polizei stellte die falschen Waffen sicher, stellte eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Bedrohung und leitete ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgrund der Nutzung von echt aussehenden Spielzeugwaffen in der Öffentlichkeit ein.

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