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Messerstecherei

Blutat in Paderborn: Opfer erliegt seinen Verletzungen

Paderborn

Weil er schlichten wollte, geriet ein Mann auf dem Kaukenberg in Paderborn zwischen die Fronten. Nach einem Messerangriff lag er im Koma und verstarb schließlich.

Von Dario Teschner

Die Polizei Paderborn sicherte den Tatort ab. (Symbolbild) Foto: Christophe Gateau/dpa

Update: 28. September, 11.48 Uhr. Polizei und Staatsanwaltschaft haben neue Informationen zu dem Gesundheitszustand der Person mitgeteilt, die nach einer brutalen Auseinandersetzung in Lebensgefahr schwebte. Der Mann aus Bad Lippspringe verstarb nach der Messerattacke in Paderborn, die sich am Sonntagmorgen (19. September) in einem Wohnhaus am Arnikaweg zugetragen hatte. Der Tatverdächtige, ein 31-jähriger Mann, sitzt weiterhin in U-Haft. Eine Mordkommission aus Bielefeld leitet die Ermittlungen in dem Fall.

Mann liegt nach Messerattacke im Koma

Update: 20. September, 12.08 Uhr. Polizei und Staatsanwaltschaft haben weitere Einzelheiten zu der mutmaßlichen Messerstecherei am Paderborner Kaukenberg veröffentlicht. Nach Angaben der Behörden war es in einem Mehrfamilienhaus im Arnikaweg zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen. "Für einen 30-jährigen Mann besteht weiterhin Lebensgefahr. Ein 31-jähriger Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen", heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung der Behörden, die am Montag (20. September) erschienen ist. Doch was ist am Sonntagmorgen (19. September) passiert?

Nach bisherigen Kenntnisstand der Ermittler ist es zu einem Streit zwischen einer Frau (20) und einem Mann (31) gekommen. Die 20-Jährige aus Paderborn erreichte gegen 7.55 Uhr ihre Wohnung im Arnikaweg. Begleitet wurde sie von einer Frau (26) und zwei Männern (30 und 31 Jahre). Wenig später tauchte der 31-jährige Freund der Paderbornerin in der Wohnung auf. "Dieser 31-Jährige soll sie geschlagen und in die Küche gezerrt haben", berichten Polizei und Staatsanwaltschaft.

Als die beiden anwesenden Männer versuchten den Angreifer zu stoppen, wurde der 30-Jährige lebensgefährlich mit einem Messer verletzt. Im Garten gingen die Streitigkeiten weiter. Als die Polizei den Ort des Geschehens erreicht hatte, wurde der 31-Jährige schließlich festgenommen. Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten. "Nach der medizinischen Versorgung des 30-Jährigen vor Ort, folgte eine Not-Operation, nach der sich das Opfer weiterhin in Lebensgefahr befindet", so die Behörden weiter. Der 30-Jährige musste in ein künstliches Koma versetzt werden. 

Im Zuge der gewaltsamen Auseinandersetzung am Paderborner Kaukenberg hat das zuständige Polizeipräsidium Bielefeld die Mordkommission "Arnika" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Markus Mertens eingerichtet. Die Beamten ermitteln mit ihren Kollegen aus Paderborn zu dem versuchten Tötungsdelikt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn soll der Tatverdächtige am Montag einem Haftrichter beim Amtsgericht Paderborn vorgeführt werden.

Messerstecherei am Kaukenberg vermutet – Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Erstmeldung: 20. September, 8.55 Uhr. Am Sonntagmorgen (19. September), gegen 8 Uhr, ist es in Paderborn offenbar zu einem heftigen Streit zwischen vier Personen gekommen. Die Auseinandersetzung im Arnikaweg auf dem Paderborner Kaukenberg löste einen Großeinsatz der Polizei aus. Auch einige Rettungskräfte waren vor Ort. 

Bei der mutmaßlichen Messerstecherei soll ein Mann schwer verletzt worden sein, berichtet die NW. Ein Streit zwischen einem Mann und einer Frau könnte die gewaltsame Auseinandersetzung ausgelöst haben, hieß es zudem in einem Bericht des Westfalen-Blatts

Die Polizei bestätigte den Großeinsatz am Arnikaweg. Weitere Angaben zu den Vorkommnissen auf dem Kaukenberg in Paderborn machten die Ermittler jedoch zunächst nicht. Am Montag (20. September) wollen Polizei und Staatsanwaltschaft eine Presseerklärung zu der mutmaßlichen Messerstecherei veröffentlichen. 

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